CO2-Ausstoss der weltweiten Modeindustrie wächst um 14 Prozent

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Der CO2-Ausstoss ist in der weltweiten Modeindustrie innerhalb von zwei Jahren bis 2024 um fast 14 Prozent gestiegen. Das zeigt ein Bericht der Nichtregierungsorganisation Apparel Impact Institute.

    Die Modebranche hat in den vergangenen Jahren weltweit mehr CO2 ausgestossen. Der Grund: Es wird immer mehr Kleidung hergestellt.(Symbolbild)
    Die Modebranche hat in den vergangenen Jahren weltweit mehr CO2 ausgestossen. Der Grund: Es wird immer mehr Kleidung hergestellt.(Symbolbild) - KEYSTONE/EPA/KIM LUDBROOK

    Im Jahr 2024 lagen die Emissionen bei rund einer Milliarde Tonnen CO2 und damit 6,3 Prozent höher als in den zwölf Monaten zuvor. Bereits im Jahr 2023 kletterten die CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent nach oben.

    Grund: Es wird immer mehr Kleidung hergestellt, und dafür braucht es mehr Fasern – vor allem Polyester, das aus Erdöl stammt. Neues Polyester ist günstiger und einfacher zu beschaffen als recyceltes Material.

    Das Apparel Impact Institute ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in den USA, die sich für mehr Klimaschutz in der Modebranche einsetzt. Für ihre jährliche Auswertung nutzt sie Angaben zur weltweiten Fasermenge sowie Werte dazu, wie viel CO2 bei der Herstellung jeder Faserart entsteht.

    Kommentare

    User #3344 (nicht angemeldet)

    Mehr Jute und Kleie. Und schon geht es besser. Und Nahrungsergänzungsmittel, direkt von der Pharma.

    User #491 (nicht angemeldet)

    Ja das war eine erschreckende Sendung, Meloni müsste da mal eingreifen und sich nicht immer in anderer Leute Angelegenheiten einmischen. Nur die Päcklimenge aus China ist auch nicht ohne. Die verwendeten Stoffe kennen wir nicht, die riechen nur schlecht. Ich habe immer wieder Diskussionen mit meiner Tochter. Sie sagt allerdings, wenn ich das gleiche importierte hier im Laden kaufe, kostet es das Doppelte. Was ist hier falsch?

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