Ringier und CEO Marc Walder kauften an Swisscom-Anteile an der Werbevermarkterin Admeira auf. Dies führt auch zu einem Stellenabbau.
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Nachdem Ringier und CEO Marc Walder Swisscoms Anteile an Admeira kaufte, werden 25 Stellen gestrichen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ringier kauft den Anteil von Swisscom an Admeira.
  • Auf den Wechsel folgt für die Werbevermarkterin eine Umstrukturierung.
  • Insgesamt gehen 25 Stellen der 278 Arbeitsplätzen verloren.
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Die Werbevermarkterin Admeira muss weiter Federn lassen: Die Swisscom steigt aus und verkauft ihren 50-Prozent-Anteil an Ringier und CEO Marc Walder. Zugleich wird Admeira restrukturiert.

Das Unternehmen konzentriere sich künftig auf die Vermarktung von TV-Werbung, teilte Ringier am Donnerstag mit. Die Vermarktung der Printmedien und aller digitalen, journalistischen Plattformen geht zurück an Marc Walder und sein Unternehmen Ringier. Das führt auch zu einem Stellenabbau: Insgesamt werden 25 der aktuell 278 Arbeitsplätze 2020 gestrichen.

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Der Telekomkonzern Swisscom hat den Mobilfunker Vodafone Italien für gekauft. (Symbolbild) - Keystone

Bereits vor einem Jahr waren bei der Werbeallianz 17 Stellen verloren gegangen. Auch auf Managementebene gibt es Veränderungen: Bertrand Jungo, seit drei Jahren CEO Admeira, wechselt in den Verwaltungsrat. Ab dem 1. März übernimmt der bisherige Vermarktungschef (Chief Commercial Officer) Frank Zelger die operative Verantwortung.

Grosser Wirbel um Admeira zu Beginn

Die Webefirma war ursprünglich als Werbeallianz von Swisscom, Ringier und der SRG gegründet worden und legte vor vier Jahren los. Die Vision bei der Ankündigung war gross: Gemeinsam wollte man neue Werbeformen und -technologien entwickeln und gegen ausländische Online-Riesen wie Google, Facebook und Youtube antreten. Die Reaktion der Branche damals war heftig: Im Zerwürfnis trat Ringier aus dem Verlegerverband aus.

Heute ist von alldem nicht mehr viel übrig. Marc Walder ist mit seinem Unternehmen Ringier zurück im Verlegerverband. Vor allem aber wurde das Angebot von Admeira stark gestutzt.

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Ringier. (Symbolbild) - keystone

«Crossmediale Angebote und die Rahmenbedingungen für zielorientierte Werbung haben sich nicht so entwickelt, wie vor vier Jahren angenommen werden durfte.» So liess sich Swisscom-Chef Urs Schaeppi in der Mitteilung zitieren. Die Rolle von Swisscom als Technologiepartnerin sei dadurch limitiert.

Die SRG hatte bereits 2018 im Rahmen eines Sparprogramms ihre Anteile verkauft. Admeira vermarktet aber weiterhin Werbung für die SRG-Sender – die SRG bleibt auch jetzt wichtigste und langfristigste Inventargeberin.

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