Bund warnt vor Listerien in Weichkäse aus Ostschweizer Betrieben
Der Bund hat vor dem Konsum verschiedener Weichkäse aus zwei Ostschweizer Betrieben gewarnt. In den Produkten seien Listerien nachgewiesen worden, schrieb das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Dienstag. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht ausgeschlossen werden.

Der Bund hatte bereits Ende vergangener Woche vor verschiedenen Weichkäsen aus den betroffenen Betrieben gewarnt. Nun zeigten Abklärungen, dass mehr Produkte als zunächst gedacht mit dem Bakterium Listeria monocytogenes kontaminiert seien.
Die Firmen Strähl Käse AG und Eberle Spezialitäten AG haben laut BLV die entsprechenden Waren aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet. Wie es in einer früheren Mitteilung des Bundes heisst, seien sie bei Migros, Coop, Volg und diversen weiteren Verkaufsstellen verkauft worden.
Eine Listerien-Infektion verläuft bei Menschen mit intaktem Immunsystem meist mild oder ohne Symptome. Für Neugeborene, Kleinkinder sowie ältere und immungeschwächte Menschen kann eine Infektion hingegen schwere und teilweise tödliche Folgen haben. Bei schwangeren Frauen kann die Infektion zu einer Fehlgeburt führen oder das Kind kann mit einer Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung geboren werden.






