Britischer Datenschützer leitet Untersuchung wegen Grok ein

Keystone-SDA
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Grossbritannien,

Der britische Datenschutzbeauftragte hat eine Untersuchung zur Erstellung sexualisierter Bilder und Videos durch den KI-Chatbot Grok in Elon Musks Kurznachrichtendienst X eingeleitet. Der Schritt folge Berichten über die Erstellung solcher Bilder ohne Zustimmung der Betroffenen durch Grok, einschliesslich von Kindern, hiess es in einer Mitteilung des Information Commissioner's Office (ICO).

Grok
Elon Musks KI-Chatbot Grok steht in der Kritik. - keystone

Die Erstellung und Verbreitung solcher Bilder solcher Inhalte werfe «erhebliche Bedenken im Hinblick auf das britische Datenschutzrecht auf und birgt das Risiko erheblicher potenzieller Schäden für die Öffentlichkeit», so die Mitteilung weiter. Es gehe darum, ob persönliche Daten rechtmässig, fair und transparent verarbeitet worden seien und ob es angemessene Sicherheitsmechanismen bei Grok gebe, um zu verhindern, dass persönliche Daten zur Erstellung schädigender manipulierter Bilder verwendet werden.

Die Untersuchung solle feststellen, ob die Unternehmen XIUC und xAI bei der Entwicklung und Anwendung von Grok die Datenschutzgesetze eingehalten haben. Noch sei nicht festgestellt worden, ob ausreichende Hinweise für einen Verstoss gegen das Datenschutzrecht vorlägen. Sollte das der Fall sein, würden etwaige Stellungnahmen der Unternehmen geprüft werden, so die Mitteilung weiter.

Das ICO kann Verstösse gegen das Datenschutzrecht unter anderem mit Strafen in Höhe von bis zu 17,5 Millionen Pfund (etwa 20,3 Millionen Euro) oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes ahnden, je nachdem was höher ist.

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