DAX

Börsen bleiben nervös – DAX reagiert auf Iran-Konflikt

Maja Bojic
Maja Bojic

Deutschland,

Die Börsen bleiben angespannt: Der Iran-Konflikt treibt die Ölpreise und belastet den DAX. Anleger agieren vorsichtig.

Börsen Aktien
Die Börsen bewegen sich derzeit im Spannungsfeld zwischen Zinserwartungen, Unternehmenszahlen und geopolitischen Risiken. (Symbolbild) - depositphotos

Die Börsen bleiben von der Eskalation im Iran-Konflikt und den steigenden Ölpreisen geprägt. An der Frankfurter Börse überwogen zuletzt die negativen Vorzeichen.

Der DAX gab nach einer zwischenzeitlichen Stabilisierung wieder nach. Laut dem «N-TV» rückten vor allem die Folgen der geopolitischen Spannungen für die Märkte in den Mittelpunkt.

Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung im Nahen Osten beeinflusst derzeit die Stimmung vieler Anleger. Besonders die Entwicklung der Energiepreise bleibt ein wichtiger Faktor für die Börsen.

Ölpreise belasten die Märkte

Der Konflikt zwischen den USA und Iran wirkt sich weiterhin auf die internationalen Finanzmärkte aus. Der «Cash» zufolge sorgten neue Drohungen und Gegenschläge im Nahen Osten für erneute Bewegungen beim Ölpreis.

Die Nordseesorte Brent verteuerte sich zuletzt weiter. Die Preise wurden laut dem «Manager Magazin» durch die zunehmenden Spannungen deutlich nach oben getrieben.

Investierst du in Aktien?

Der DAX startete zur Wochenmitte mit Verlusten in den Handel. Der deutsche Leitindex lag zuletzt rund 0,7 Prozent tiefer bei 24'962 Punkten.

SML sorgt trotz schwacher Börsen für positive Signale

Auch der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich zurückhaltend. Der SMI notierte leicht im Minus, während einzelne Unternehmen mit positiven Nachrichten gegen den schwächeren Gesamttrend zulegen konnten.

Neben geopolitischen Themen richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die laufende Berichtssaison. Besonders die Zahlen des niederländischen Halbleiterausrüsters ASML standen im Fokus.

Wie das «N-TV» berichtet, gilt ASML als wichtiger Orientierungspunkt für die gesamte Chipbranche. Der Konzern meldete bessere Ergebnisse und erhöhte seine Umsatzerwartungen für das laufende Jahr.

Anleger warten auf neue Wirtschaftsdaten

Die Nachrichten sorgten auch bei europäischen Technologieaktien für Bewegung. Aktien von Infineon, Aixtron und weiteren Halbleiterunternehmen profitierten von den positiven Signalen.

An der Schweizer Börse überzeugte unterdessen Richemont mit starken Quartalszahlen. Der Luxusgüterkonzern legte deutlich zu, während andere Schwergewichte wie Nestlé unter Druck standen, berichtet die «Cash».

Aktien Börsen
An den Börsen bleibt die Stimmung angesichts geopolitischer Risiken und neuer Wirtschaftsdaten angespannt. (Symbolbild) - depositphotos

Neben Unternehmenszahlen bleiben auch Konjunkturdaten entscheidend für die weitere Entwicklung der Börsen. Besonders die Wirtschaftsentwicklung in China und neue US-Daten stehen im Fokus.

Anleger warten auf Signale aus China und den USA

Laut dem «N-TV» erwarten Volkswirte für China im zweiten Quartal ein schwächeres Wachstum als zu Jahresbeginn. Die Prognosen liegen bei einem Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Geldpolitik der US-Notenbank beeinflusst weiterhin die Märkte. Schwächere Inflationsdaten hatten zuletzt Hoffnungen auf eine mögliche Entspannung bei den Zinsen geweckt.

An der Wall Street sorgte gleichzeitig ein starker Kursverlust der IBM-Aktie für Belastung. Laut «manager magazin» verlor der Technologiekonzern nach enttäuschenden Geschäftsaussichten deutlich an Wert.

Kommentare

User #2856 (nicht angemeldet)

Trump und Infantilo werden es schon richten.

Weiterlesen

DAX Börsen
Börsen
DAX Konzerne
Rückgang
volkswagen ag
16 Interaktionen
Kursverlust

MEHR IN NEWS

dfg
89 Interaktionen
Abbau bei Lehren
Dufourspitze
Auf der Dufourspitze
Grenzübergang Chiasso-Brogeda Kokain
2 Interaktionen
Bei Brogeda
Deutschland Maschinenbau
1 Interaktionen
Deutschland

MEHR DAX

dax
Deutliche Kursgewinne
dax
Schwankungsanfällig
börse krieg
1 Interaktionen
Hohe Gewinne
börse krieg
3 Interaktionen
Spannungen

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Eichbaum Brauerei
Nach Rettungspleite
ryanair
10 Interaktionen
Fast rausgezogen
Emmentaler Käse
40 Interaktionen
74'000.- Schaden