Börsen bleiben nervös – DAX reagiert auf Iran-Konflikt
Die Börsen bleiben angespannt: Der Iran-Konflikt treibt die Ölpreise und belastet den DAX. Anleger agieren vorsichtig.

Die Börsen bleiben von der Eskalation im Iran-Konflikt und den steigenden Ölpreisen geprägt. An der Frankfurter Börse überwogen zuletzt die negativen Vorzeichen.
Der DAX gab nach einer zwischenzeitlichen Stabilisierung wieder nach. Laut dem «N-TV» rückten vor allem die Folgen der geopolitischen Spannungen für die Märkte in den Mittelpunkt.
Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung im Nahen Osten beeinflusst derzeit die Stimmung vieler Anleger. Besonders die Entwicklung der Energiepreise bleibt ein wichtiger Faktor für die Börsen.
Ölpreise belasten die Märkte
Der Konflikt zwischen den USA und Iran wirkt sich weiterhin auf die internationalen Finanzmärkte aus. Der «Cash» zufolge sorgten neue Drohungen und Gegenschläge im Nahen Osten für erneute Bewegungen beim Ölpreis.
Die Nordseesorte Brent verteuerte sich zuletzt weiter. Die Preise wurden laut dem «Manager Magazin» durch die zunehmenden Spannungen deutlich nach oben getrieben.
Der DAX startete zur Wochenmitte mit Verlusten in den Handel. Der deutsche Leitindex lag zuletzt rund 0,7 Prozent tiefer bei 24'962 Punkten.
SML sorgt trotz schwacher Börsen für positive Signale
Auch der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich zurückhaltend. Der SMI notierte leicht im Minus, während einzelne Unternehmen mit positiven Nachrichten gegen den schwächeren Gesamttrend zulegen konnten.
Neben geopolitischen Themen richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die laufende Berichtssaison. Besonders die Zahlen des niederländischen Halbleiterausrüsters ASML standen im Fokus.
Wie das «N-TV» berichtet, gilt ASML als wichtiger Orientierungspunkt für die gesamte Chipbranche. Der Konzern meldete bessere Ergebnisse und erhöhte seine Umsatzerwartungen für das laufende Jahr.
Anleger warten auf neue Wirtschaftsdaten
Die Nachrichten sorgten auch bei europäischen Technologieaktien für Bewegung. Aktien von Infineon, Aixtron und weiteren Halbleiterunternehmen profitierten von den positiven Signalen.
An der Schweizer Börse überzeugte unterdessen Richemont mit starken Quartalszahlen. Der Luxusgüterkonzern legte deutlich zu, während andere Schwergewichte wie Nestlé unter Druck standen, berichtet die «Cash».

Neben Unternehmenszahlen bleiben auch Konjunkturdaten entscheidend für die weitere Entwicklung der Börsen. Besonders die Wirtschaftsentwicklung in China und neue US-Daten stehen im Fokus.
Anleger warten auf Signale aus China und den USA
Laut dem «N-TV» erwarten Volkswirte für China im zweiten Quartal ein schwächeres Wachstum als zu Jahresbeginn. Die Prognosen liegen bei einem Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Auch die Geldpolitik der US-Notenbank beeinflusst weiterhin die Märkte. Schwächere Inflationsdaten hatten zuletzt Hoffnungen auf eine mögliche Entspannung bei den Zinsen geweckt.
An der Wall Street sorgte gleichzeitig ein starker Kursverlust der IBM-Aktie für Belastung. Laut «manager magazin» verlor der Technologiekonzern nach enttäuschenden Geschäftsaussichten deutlich an Wert.















