Boeing verspricht «alle nötigen» Massnahmen zur Sicherung seiner Maschinen

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USA,

Nach der Veröffentlichung erster Ermittlungsergebnisse zum Boeing-Absturz in Äthiopien hat der US-Flugzeugbauer Boeing zugesagt, «alle nötigen» zusätzlichen Massnahmen für die Sicherheit seiner Maschinen zu ergreifen.

Eine der beiden Black Boxes der Unglücksmaschine
Eine der beiden Black Boxes der Unglücksmaschine - Bureau d'Enquete et d'Analyses - BEA/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Flugzeugbauer will erste Ermittlungsergbnisse zum Unglück genau prüfen.

Boeing werde den Bericht «sorgfältig prüfen», erklärte der Chef der kommerziellen Sparte von Boeing, Kevin McAllister, am Donnerstag. Er sicherte zu, dass der Hersteller alles tun werde, um die Flugtüchtigkeit der Maschinen wieder herzustellen.

Dafür sei es wichtig, die Umstände zu verstehen, die zu dem Unglück geführt hätten, fuhr McAllister fort. Boeing reagierte damit auf die zuvor vom äthiopischen Verkehrsministerium vorgestellten ersten Ermittlungsergebnisse zu dem Unglück vom 10. März mit 157 Toten.

Sie weisen darauf hin, dass die Piloten der Boeing-Unglücksmaschine kurz vor dem Absturz sämtliche Notfallanweisungen des Herstellers befolgten - die Kontrolle über das Flugzeug aber dennoch nicht zurückerlangen konnten. Der Fokus liegt unter anderem auf dem sogenannten Trimmsystem MCAS, das für den Absturz verantwortlich sein könnte. Bei einem drohenden Strömungsabriss drückt ein Stabilisierungsmechanismus die Nase des Flugzeugs nach unten.

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