Die Bobst Group verzeichnet nach einem erfolgreichen Jahr 2021 einen Dividendenexploit von 145 Prozent. Dies soll aber nicht zur Gewohnheit werden.
Bobst Group
Die Bobst Group hatte 2021 ein gutes Jahr. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bobst Group muss aufgrund hoher Liquidität Negativzinsen bezahlen.
  • Dies führt zu einem Dividendenexploit von 145 Prozent im Jahr 2021.

Die Bobst Group erzielte 2021 eine hohe Liquidität. Deshalb muss das Unternehmen nun Negativzinsen bezahlen. Zusätzlich zur regulären Dividende von zwei Franken will der Verpackungsmaschinenhersteller sechs Franken an Aktionäre ausschütten.

Der Dividendenexploit von 145 Prozent soll eine einmalige Sache bleiben. Für das Jahr 2020 hatte das Unternehmen gar keine Dividende bezahlt. Für die kommenden Jahre ist eine Ausschüttungsquote von 30 bis 50 Prozent angestrebt, wie «Finanz und Wirtschaft» schreibt.

Bobst Group für 2022 zuversichtlich

Für das Jahr 2022 rechnet man bei Bobst mit einem Umsatz von 1,7 bis 1,8 Milliarden Franken. Die Betriebsgewinnmarge soll bei 7 bis 8 Prozent liegen. Dies trotz höherer Rohstoffpreise und Lieferengpässe.

Nicht in die Prognose mit ein fliessen geopolitische Unsicherheiten wie etwa der Ukraine-Krieg. In Moskau unterhält Bobst ein Servicecenter mit vierzig bis fünfzig Angestellten.

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