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BMW kauft Alpina: Münchner Konzern sichert sich Markenrechte

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Deutschland,

Nach langjähriger Zusammenarbeit wird der edle Marken-Ableger Alpina ab 2026 endgültig zur BMW Group gehören.

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Das Alpina B8 Gran Coupé analog zur BMW 8er-Reihe. - Alpina

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Automobilhersteller BMW kauft die Luxus-Tuning-Firma Alpina.
  • Bereits seit den 1960er Jahre arbeiteten die beiden Firmen zusammen.
  • BMW werde die Alpina-Mitarbeiter übernehmen oder sie bei der Stellensuche unterstützen.

Der BMW-Konzern kauft der Allgäuer Luxus-Tuning-Firma Alpina die Markenrechte ab. «Durch den Erwerb der Markenrechte werden wir den langfristigen Fortbestand dieser traditionsreichen Marke zukunftsorientiert gestalten.» Dies sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota am vergangenen Donnerstag in München.

Über finanzielle Modalitäten sei Stillschweigen vereinbart. Firmenanteile würden nicht erworben.

BMW und Alpina arbeiteten über Jahrzehnte zusammen

Alpina war seit 1960 im BMW-Tuning aktiv und baut seit 1978 hochmotorisierte, luxuriöse Alpina-Autos auf der Basis von BMW-Autos. Das Familienunternehmen in Buchloe beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und hat im vergangenen Jahr etwa 2000 Autos gefertigt. Aber durch die Transformation zur Elektromobilität und die zunehmenden gesetzlichen Vorgaben nehmen die Risiken für Kleinserien-Hersteller zu.

Künftig führt BMW die Marke Alpina und veredelt die Fahrzeuge selbst. Bei dem von Andreas Bovensiepen geführten Familienunternehmen bleibt das Wartungs- und Ersatzteilgeschäft für die aktuellen und historische BMW-Alpina-Autos. Bis Ende 2025 will BMW einigen Alpina-Mitarbeitern einen neuen Arbeitsplatz bei BMW anbieten. Zudem werde man helfen, bei Partnerfirmen neue Arbeitsverhältnisse zu vermitteln.

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