Der Berner Energiekonzern BKW möchte in Zukunft massiv in die erneuerbaren Energien in der Schweiz investieren.
BKW
BKW. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Das Wichtigste in Kürze

  • Die BKW will mehr Verantwortung in der Energiewende übernehmen.
  • In den kommenden Jahren soll «massiv» in erneuerbare Energien investiert werden.
  • Das teilte der CEO des Berner Energiekonzerns, Robert Itschner, mit.
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Der neue CEO des Berner Energiekonzerns BKW, Robert Itschner, zieht nach seinen ersten 100 Tage eine positive Bilanz. Er wolle mit der BKW in den kommenden Jahren «massiv» in die erneuerbaren Energien in der Schweiz investieren. Das teilte Itschner am Freitag mit.

Über eine Milliarde Franken wolle der Energiekonzern in den nächsten Jahren ausgeben um Wasser-, Wind- und Solarkraftprojekte zu realisieren. Konkret gehe es um die Erhöhung der Grimsel-Staumauer und dem Wasserkraftprojekt an der Trift im Berner Oberland, um die Erstellung von Windparks im Berner Jura und dem Bau einer Photovoltaik-Anlage beim Flughafen Belp, so der CEO.

Itschner ist seit dem 1. Oktober Geschäftsführer der BKW. Er trat seine Stelle in einer Zeit an, die vom Krieg in der Ukraine und einer drohenden Energiekrise geprägt ist. Dies zeige auch die Strompreisentwicklung im zweiten Halbjahr 2022, in welcher die Preise am Strommarkt stark schwanken, führte Itschner aus.

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