Die BKW kauft weiter zu. Mit der Übernahme des IT-Dienstleisters UMB baut der Energiekonzern die IT-Sparte um rund 500 Mitarbeitende aus.
Das Logo der BKW über dem Eingang des Hauptsitzes der Bernische Kraftwerke AG am Viktoriaplatz in Bern (Archivbild).
Das Logo der BKW über dem Eingang des Hauptsitzes der Bernische Kraftwerke AG am Viktoriaplatz in Bern (Archivbild). - sda - KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN

Das Wichtigste in Kürze

  • UMB wird Teil der BKW-Division «Building Solutions», bleibt aber eine eigenständige Konzerngesellschaft, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Die bereits bestehenden BKW-IT-Firmen swisspro Solutions, ngworx und alphaTrust.ch sollen mittelfristig mit UMB fusioniert werden, und der Name soll für die gesamte IT-Sparte erhalten bleiben. So entstehe ein IT-Dienstleister mit über 800 Mitarbeitenden.

Geführt werden soll UMB ab kommendem Jahr von Martin Gartmann, heute «Chief Sales Officer & Business Development» der IT-Firma. Der bisherige Inhaber und CEO Matthias Keller solle derweil in den Verwaltungsrat von BKW Building Solutions einziehen und auf strategischer Ebene für den Konzern tätig sein.

Der Abschluss der Übernahme wird den Angaben zufolge im ersten Quartal 2022 erwartet und unterliegt der behördlichen Genehmigung. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht.

UMB hat seinen Hauptsitz in Cham, beschäftigt an elf Standorten rund 500 Mitarbeitende und erzielt einen Umsatz im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Das Angebot umfasst Technologie- und Business-Transformation mit Consulting, Engineering, Operation Services, Cloud-Angeboten sowie Hard- und Software.

Die BKW erhofft sich, dass die gesamte Gruppe mit der Übernahme «die technologischen und digitalen Kompetenzen» stärken kann. Die Kunden der BKW verlangten nach ganzheitlichen Lösungen bei der Digitalisierung des Gebäude- und Infrastrukturgeschäfts, und auch im Energie- und Netzgeschäft könne so die IT-Kompetenz gestärkt werden.

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