BKW schliesst Vertrag für Grossbatterie-Projekt in Frankreich ab

Keystone-SDA Regional
Keystone-SDA Regional

Bern,

Der Berner Energiekonzern BKW will in Frankreich mit dem französischen Projektentwickler Acacia zwei Batterie-Energiespeichersysteme mit einer Leistung von 200 Megawatt betreiben. Die beiden Unternehmen haben einen entsprechenden Zehnjahresvertrag abgeschlossen.

So soll das 100-MW-Projekt in Hauts-de-France dereinst aussehen. (Visualisierung)
So soll das 100-MW-Projekt in Hauts-de-France dereinst aussehen. (Visualisierung) - Handout: Accia via BKW

Es handle sich um einen der bisher grössten Verträge für die physische Vermarktung von Batterien in Frankreich, teilte die BKW am Donnerstag mit. BKW und Acacia leisteten mit dem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Acacia wird für Entwicklung, Finanzierung, Bau und langfristige Betriebsführung der Projekte verantwortlich sein. Die BKW übernimmt die Vermarktung und wirtschaftliche Optimierung der beiden Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) mit einer Leistung von je 100 Megawatt. Die beiden Batterien können in zwei Stunden geladen oder entladen werden und geben insgesamt 400 Megawattstunden Strom ab.

Der Start der Bauarbeiten erfolgte im November 2025. Die Inbetriebnahmen der beiden Grossbatterien in den Regionen Hauts-de-France und Centre-Val de Loire sind für 2027 geplant.

Die BKW plant im Rahmen ihrer Strategie «Solutions 2030» den Aufbau eines Portfolios an Grossbatterien mit einer Leistung von über 1000 MW. So baut sie derzeit einen Batteriespeicher im deutschen Waltrop und plant den Bau eines weiteren Systems in Norditalien.

In der Schweiz prüft das Unternehmen Grossbatterieprojekten in Mühleberg und Bickigen im Kanton Bern sowie in Bassecourt im Kanton Jura.

Kommentare

User #6220 (nicht angemeldet)

Ich will wieder Atomkraft! Der Batteriehype ist doch der barste Unsinn. Womit genau, soll man die in wenigen Stunden laden können? Das funktioniert doch nur in den Köpfen dieser überstudierten Einfaltspinsel. Was ist mit den Leitungskapazitäten und dem Übertragungsverlust und der Temperaturanfälligkeit? Und wie kommt man überhaupt auf die Idee, mit den Franzosen zu arbeiten, wenn es um sowas geht? Die laden das ja auch nur mit Atomstrom auf, was ausser Transformatiosverlust überhaupt keinen Mehrwert bringt. Die Stoffe für solche Riesenakkus sind nicht weniger bedenklich in Beschaffung und Entsorgung, wie Uran und Brennelemente. Und wie oft müssen die Dinger ersetzt werden - alle fünf Jahre wie beim Auto oder E-bike? Leute, ich gebe uns noch ein halbes Jahr und dann ist hier endgültig dritte Welt...eher vierte, und der Durchschnitts-IQ sinkt auf Werte unter Null.

Weiterlesen

easyjet
109 Interaktionen
Ab Genf

MEHR AUS STADT BERN

Berner Demo
24 Interaktionen
Auf Bahnhofplatz
3 Interaktionen
Bern