Krypto-Währungen wie Bitcoin oder Ethereum sollen laut Fabio Panetta von der Europäischen Zentralbank höher besteuert und allgemein stärker reguliert werden.
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Bitcoin - pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Steuerlich relevante Aktivitäten mit Krypto-Währungen sollen stärker reguliert werden.
  • Dafür plädiert Fabio Panetta, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank.

Fabio Panetta, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB), spricht sich für eine striktere Regulierung von Kryptowährungen aus. Bitcoin, Ethereum und Ripple sollen laut ihm vor allem stärker besteuert werden.

Steuerlich relevante Aktivitäten mit Bitcoin könnten kaum nachverfolgt werden. Dies sagte Panetta laut «Heise» bei einem Vortrag an der Columbia-Universität in New York. «Wir wissen nur sehr wenig darüber, wer sie wirklich besitzt und wie hoch und wie verteilt die Kapitalgewinne sind».

Da Krypto-Währungen ein globales Phänomen sind, müssten laut Panetta die Rechtsordnungen angepasst werden. Ausserdem müssten Anti-Geldwäsche-Regeln verschärft und Transparenzanforderungen geltend gemacht werden.

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