Der «Fahrzeugschein» in seiner jetzigen Form könnte einem Zeitungsbericht zufolge bald der Vergangenheit angehören.
Autoverkehr in Berlin
Autoverkehr in Berlin - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Bundesregierung prüft stattdessen Einsatz von elektronischem Dokument.

Wie die Düsseldorfer «Rheinische Post» am Dienstag berichtete, prüft die Bundesregierung die Umstellung von Papier auf eine elektronische Alternative. Die Zeitung berief sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion.

Darin heisst es demnach, es werde geprüft, «mit welchen Massnahmen es möglich ist, die Zulassungsbescheinigung Teil 1 durch ein elektronisches Dokument zu ersetzen». Diese Zulassungsbescheinigung, meist als «Fahrzeugschein» bekannt, ist neben dem Führerschein das Dokument, das Fahrerinnen und Fahrer von Kraftfahrzeugen bei sich haben müssen. Zugleich gehört es zu den Papieren, die noch nicht digitalisiert oder im Scheckkartenformat vorliegen.

FDP-Verkehrsexperte Oliver Luksic bezeichnete die Pläne der Bundesregierung als erfreulich. «Der Mehrwert einer Digitalisierung wäre weniger Zettelwirtschaft für Fahrzeughalter», sagte Luksic der «Rheinischen Post». Hier sei in den vergangenen Jahren zu wenig passiert. Darüber hinaus böte die Digitalisierung im Kfz-Bereich weitere Möglichkeiten für Vereinfachungen und Bürokratieabbau. «Schnellere Hauptuntersuchungen, einfachere Zulassungen und langfristig eine digitale Fahrzeugakte, das wären konkrete Erleichterungen für die Bürger», sagte Luksic.

Mehr zum Thema:

Digitalisierung FDP