Batteriehersteller Leclanché kann offenbar doch Gehälter bezahlen

    Keystone-SDA
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    Yverdon-les-Bains,

    Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Waadtländer Batteriehersteller Leclanché hat bekanntgegeben, dass er von verschiedenen Partnern Gelder in Höhe von 16,7 Millionen Franken erhalten hat. Sie sollen es ihm ermöglichen, in den kommenden Monaten den Betrieb weiterzuführen und die Angestellten zu bezahlen.

    leclanché sa
    Leclanché SA führt als erstes Unternehmen weltweit das umweltfreundliche Verfahren in die Produktion der Lithium-Ionen-Zellen ein. - keystone

    Die Vereinbarung biete zusätzliche Liquidität, um die laufenden Verpflichtungen zu erfüllen, schrieb der Konzern aus Yverdon-les-Bains VD am Freitag in einer Mitteilung. Neben den Gehältern umfassen diese Verpflichtungen auch die Bezahlung von Lieferanten und projektbezogene Kosten.

    Die Finanzierung gewährleiste die «operative Stabilität» und ermögliche es den Teams und der Geschäftsleitung, sich auf die laufenden Aktivitäten zu konzentrieren, hiess es weiter.

    Parallel dazu prüften der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung weiterhin verschiedene «strategische und finanzielle Optionen», um die Kapitalstruktur langfristig zu stärken.

    Zuvor hatte das Unternehmen bestätigt, dass es «kurzfristige Liquiditätsprobleme hat, die zu Zahlungsverzögerungen geführt haben, darunter auch bei den Gehältern für Januar». Betroffen seien sowohl die Mitarbeiter am Hauptsitz in Yverdon-les-Bains als auch in der deutschen Niederlassung, wie aus Informationen hervorging, die ursprünglich von «L'Agefi» veröffentlicht wurden.

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    Kommentare

    User #5229 (nicht angemeldet)

    Dass diese Firma noch existiert ist nur der Armee zu verdanken. Die haben so dämliche Batterieformate in den Funkgerären welche nur Leclanché herstellt. Qualitativ sind deren Batterien mit Abstand die schlechtesten. Garantiert auslaufsicher denn sie laufen garantiert aus. Ich kenne einen dortigen Ingenieur, der hat mir viel erzählt wie hilflos dort gebastelt wird. Die Batterien für die ehemaligen Minibar Wägelchen waren auch von dort und schnell defekt. Also nichts miit Innovation im eigenen Land.

    User #1380 (nicht angemeldet)

    Für was braucht es in der Schweiz einen Batteriehersteller?

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