Bankpersonalverband begrüsst UBS-Regulierungsvorschlag von WAK-S
Der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) begrüsst den Vorschlag der ständerätlichen Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-S) zur Regulierung der Grossbank UBS. Die Interessen der Bankangestellten würden damit endlich verbindlich in die Bankenregulierung einbezogen, teilte der SBPV am Dienstag mit.

Konkret unterstützt der SBPV verbindliche Sozialpläne für systemrelevante Banken. Diese seien angesichts der angespannten Lage im Bankensektor besonders wichtig. Die Arbeitslosigkeit unter Bankangestellten liege bereits auf dem Niveau der Finanzkrise von 2010.
Der SBPV verweist zudem auf die jüngsten Nachrichten zu Massenentlassungen bei Raiffeisen und Swiss Life sowie auf den Umzug der Bank Vontobel. Die Bankangestellten stünden massiv unter Druck.
Der Verband verweist dabei auf die angespannte Lage im Bankensektor. Die Arbeitslosigkeit unter Bankangestellten liege bereits auf dem Niveau der Finanzkrise von 2010. Zudem hätten zuletzt unter anderem Raiffeisen und Swiss Life Massenentlassungen angekündigt, während die Bank Vontobel ihren Standort verlege.
Auch den von der WAK-S vorgeschlagenen Kompromiss bei den zusätzlichen Kapitalanforderungen für die UBS wertet der SBPV positiv. Dieser berücksichtige sowohl die Stabilität des Finanzplatzes als auch die Arbeitsplatzsicherheit, heisst es.
«Der Vorschlag der WAK-S sichert einen starken, stabilen Schweizer Finanzplatz und die Arbeitsplätze des Bankpersonals gleichermassen», wird SBPV-Vizepräsidentin Natalia Ferrara in der Mitteilung zitiert. Der Verband ruft das Parlament dazu auf, den eingeschlagenen Weg mitzutragen.










