Armutsrisiko bei alleinerziehenden Müttern

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Überdurchschnittlich hoher Anstieg bei Sozialhilfefällen in Schweizer Städten. Besonders Kinder stellen ein grosses Risiko dar.

    Bei letzterer seien über 80 Prozent auf Sozialhilfe angewiesen. Damit hätten Haushalte, unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld der Stadt, praktisch keine Chance, ohne Sozialhilfe über die Runden zu kommen, heisst es im Kennzahlenbericht Sozialhilfe.

    Armut Caritas Coronavirus
    Ein hohes Armutsrisiko betrifft vor allem Alleinerziehende. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Armutsrisiko bei Alleinerziehenden ist gemäss einer Studie «extrem» hoch.
    • Generell ist die Anzahl Sozialhilfeempfänger in den Schweizer Städten markant gestiegen.

    In den Schweizer Städten ist die Zahl der Sozialhilfefälle im letzten Jahr mit 5,2 Prozent überdurchschnittlich angestiegen. Familienhaushalte haben in allen 14 untersuchten Städten das höhere Sozialhilferisiko als kinderlose Haushalte, wie die Städteinitiative Sozialpolitik in ihrer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

    Das Armutsrisiko erhöhe sich dabei wesentlich für Alleinerziehende und sei «extrem» hoch bei der kleinen Gruppe der jungen alleinerziehenden Mütter unter 25 Jahren.

    Insgesamt ist die Zahl der Sozialhilfefälle im Schnitt der 14 Städte um 5,2 Prozent gestiegen - gegenüber der langjährigen Zunahme von unter 3 Prozent. Ebenso gestiegen ist das Sozialhilferisiko der ausländischen Bevölkerung. Laut der Städteinitiative werden zunehmend Personen aus aussereuropäischen Ländern unterstützt.

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