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Apple zieht die Preise an wegen steigender Chipkosten

Maja Bojic
Maja Bojic

USA,

Apple reagiert auf stark steigende Speicherchipkosten im KI-Boom mit angekündigten Preiserhöhungen.

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Apple reagiert auf die stark gestiegenen Speicherchipkosten mit geplanten Preiserhöhungen für seine Produkte. (Archivbild) - keystone

Apple plant Preiserhöhungen für iPhone und weitere Produkte als Reaktion auf deutlich gestiegene Kosten für Speicherchips. Auslöser ist der weltweite KI-Boom, der die Nachfrage nach entsprechenden Komponenten stark erhöht hat.

Konzernchef Tim Cook erklärte gegenüber dem Wall Street Journal laut der «ZDFheute», Preiserhöhungen seien für das Unternehmen unvermeidlich geworden. Die steigenden Speicherchipkosten sind der zentrale Treiber für die angekündigten Anpassungen im Produktportfolio.

Apple betont, man habe die Kosten bisher durch langfristige Lieferverträge und interne Massnahmen weitgehend abfedern können. Diese Strategie sei jedoch angesichts der aktuellen Marktentwicklung nicht mehr nachhaltig umsetzbar.

Apple: KI-Boom treibt Chippreise

Hintergrund ist der starke Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz weltweit. Der «Tagesschau» zufolge führt dies zu einer deutlich höheren Nachfrage nach Speicherchips, insbesondere DRAM und NAND.

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Diese Komponenten werden sowohl in Smartphones als auch in Servern für KI-Anwendungen eingesetzt. Die Preise haben sich für bestimmte Speicherchips zuletzt teilweise vervierfacht.

Hersteller priorisieren zunehmend die Versorgung von KI-Rechenzentren, wodurch die Verfügbarkeit für Endgeräte sinkt. Davon betroffen sind neben Smartphones auch Computer und weitere Elektronikprodukte.

Preisdruck in der gesamten Branche

Analysten der Plattform TechInsights rechnen mit spürbaren Auswirkungen auf die Endpreise von Smartphones, wie die «Tagesschau» schreibt. Für ein iPhone-Pro-Modell könnten theoretisch Preisaufschläge von rund 270 US-Dollar notwendig sein, um Margen stabil zu halten.

Apple selbst macht keine Angaben dazu, wann oder in welchem Umfang konkrete Produkte betroffen sein könnten. Auch laut dem «Spiegel» bleibt offen, welche Geräte und Preisklassen zuerst angepasst werden.

Andere Hersteller reagieren bereits auf die gestiegenen Kosten. Unter anderem haben HP, Dell und Nintendo ihre Preise in einzelnen Segmenten erhöht.

Lieferketten und Ausblick

Die angespannte Situation am Chipmarkt wird zusätzlich durch globale Lieferketten und geopolitische Einschränkungen beeinflusst. Apple prüft der «ZDFheute» zufolge mögliche zusätzliche Bezugsquellen für Speicherchips, um die Versorgung langfristig zu sichern.

Konzernchef Tim Cook erklärte dabei, dass alle verfügbaren Optionen berücksichtigt werden müssten, um die Lieferfähigkeit sicherzustellen. Die Entwicklung der Preise hängt laut der «Tagesschau» stark davon ab, wie schnell zusätzliche Produktionskapazitäten aufgebaut werden können.

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Apple prüft angesichts der angespannten Lage am Speicherchipmarkt Anpassungen bei den Preisen für kommende Produktgenerationen. (Symbolbild) - keystone

Wann genau Apple die höheren Kosten an Kunden weitergibt, bleibt offen. Die nächste grosse Produktvorstellung mit neuen iPhone-Modellen wird im Herbst erwartet.

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Kommentare

User #3693 (nicht angemeldet)

Mir egal.. kaufe schon lange keine Apple Produkte....

User #2975 (nicht angemeldet)

Was eh schon massiv überteuert ist, wird jetzt noch teurer. Ich habe hier ein Smartphone ohne Abo, das kostete 60.- Mehr würde ich auch nie für so ein Gerät ausgeben.

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