Der Anteil der ökologischen Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland ist erneut gewachsen.
Weizenfeld in Nordrhein-Westfalen
Weizenfeld in Nordrhein-Westfalen - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeder siebte Betrieb arbeitet ökologisch.

Jeder siebte Betrieb arbeitete 2020 ökologisch, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium am Dienstag mit. Damit setze sich ein Trend fort.

Im Vergleich zu 2019 stieg der Umfang der ökologisch bewirtschafteten Fläche um 5,5 Prozent. Insgesamt werden damit 1,7 Millionen Hektar Fläche ökologisch bewirtschaftet - das sind 10,3 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche. Innerhalb von fünf Jahren stieg der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen damit um fast 60 Prozent. Etwa 35.400 ökologisch arbeitende Betriebe gab es 2020 (plus 3,6 Prozent). Das sind 13,5 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe.

«Der ökologische Landbau in Deutschland gewinnt weiter an Bedeutung», erklärte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Ökologisch oder konventionell wirtschaftende Bauernfamilien sehe das Ministerium «im guten Miteinander». Auch der konventionelle Anbau werde immer nachhaltiger.

Im Schnitt erhielt jeder konventionelle und ökologische Betrieb 15.500 Euro an EU-Direktzahlungen. Alle Öko-Betriebe zusammen bekamen rund 482 Millionen Euro aus dem Förderprogramm. Bis 2030 soll der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche nach Plänen des Ministeriums 20 Prozent erreichen.

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