Alexander Gerst vermisst im All den Geruch von gemähtem Gras  

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    Deutschland,

    Aus dem Mund eines Astronauten überrascht die Aussage: Für Alexander Gerst ist «nicht der Weltraum der besondere Ort, sondern die Erde», sagte Gerst dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

    Alexander Gerst
    Alexander Gerst - dpa/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für den Astronauten ist die Erde und nicht der Weltraum «der besondere Ort».

    «Ich kann Ihnen garantieren: Jeder meiner Kollegen ist nach einem halben Jahr im All begierig darauf, wieder zurückzukommen.» Im Weltraum vermisse er, was auf der Erde selbstverständlich erscheine: «Das Tröpfeln des Regens, der Geruch von gemähtem Gras oder Vogelgezwitscher».

    Umso kritischer sieht Gerst, wie die Menschen ihren Planeten drangsalieren. «Meine Kollegen und ich haben manchmal aus der Aussichtskuppel der ISS geschaut und uns vorgestellt, was jetzt wohl Ausserirdische denken würden», sagte er. «Sie würden Wesen beobachten, die sich gegenseitig bekriegen und die Natur zerstören.» Da stelle sich schon die Frage, «ob diese Aliens uns als intelligentes Leben einordnen würden. Vielleicht würden sie lieber erst mal einen Planeten weiterfliegen».

    Gerst verbrachte 2014 und 2018 jeweils etwa ein halbes Jahr auf der Internationalen Raumstation ISS. Bei seinem zweiten Einsatz übernahm er als erster Deutscher das Kommando der Raumstation.

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