Nach zwei herben Verlustjahren wegen der Corona-Pandemie rechnet die Luftfahrtbranche für dieses Jahr mit einer etwas stärkeren Erholung als zuletzt.
Langsam geht es wieder aufwärts mit der Airlineindustrie. Das gilt vor allem für Nordamerika. (Archivbild)
Langsam geht es wieder aufwärts mit der Airlineindustrie. Das gilt vor allem für Nordamerika. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA/CAROLINE BREHMAN

Im Vergleich zum vergangenen Jahr dürfte sich der weltweite Verlust von 42,1 Milliarden auf 9,7 Milliarden US-Dollar verringern, teilte der Branchenverband IATA am Montag bei seiner Generalversammlung in Doha mit.

Zuletzt hatte der Verband mit einem Minus von 11,6 Milliarden Dollar gerechnet. Für das kommende Jahr erwartet IATA-Generaldirektor Willie Walsh weltweit wieder schwarze Zahlen.

Die Fluggesellschaften in Nordamerika dürften sogar schon 2022 einen Gewinn von 8,8 Milliarden Dollar einfliegen.

In den übrigen Teilen der Welt steuert die Branche dem Verband zufolge in diesem Jahr aber erneut auf rote Zahlen zu: So dürften die Fluggesellschaften in Europa ihren Verlust im Jahresvergleich um rund zwei Drittel auf 3,9 Milliarden Dollar eindämmen.

Bei den Airlines aus der Region Asien-Pazifik erwartet die IATA eine Verringerung des Verlusts auf 8,9 Milliarden Dollar. Vor allem in China bremsen die anhaltenden pandemiebedingten Reisebeschränkungen und örtlichen Lockdowns die Erholung der Nachfrage. Unterdessen treiben die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine die Treibstoffpreise nach oben und verlängern die Flugrouten auf den Strecken zwischen Europa und Asien.

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