Nachdem Air France-KLM im Sommer Verlust gemacht hatte, hofft die Fluggesellschaft auf eine Verbesserung durch weitere Öffnungen von beliebten Flugzielen.
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Der Sitz von Air France-KLM in Paris. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zahlen des Sommers waren unter dem Strich rot.
  • Air France-KLM hofft auf die Öffnungen von attraktiven Flugzielen wie Amerika oder Kanada.

Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im Sommer trotz einer deutlichen Erholung von der Corona-Krise unterm Strich rote Zahlen geschrieben. Der Nettoverlust lag bei 192 Millionen Euro, wie das französisch-niederländische Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Im laufenden Geschäft blieb ein operativer Gewinn von 132 Millionen Euro. Dies, nachdem der Konzern hier im Corona-Sommer 2020 noch einen Milliardenverlust verbucht hatte.

Öffnung von USA, Kanada und Singapur essenziell für Air France-KLM

Dank der Öffnung der USA für Reisende aus Europa erhofft sich Konzernchef Benjamin Smith weitere Verbesserungen in den kommenden Monaten. Nach der Ankündigung der USA seien die Buchungen für November und die Weihnachtszeit schnell angesprungen, hiess es. Mit der Öffnung Kanadas im September und Singapurs im Oktober seien Meilensteine für die Erholung des Geschäfts erreicht worden.

Im dritten Quartal beförderten die Konzern-Airlines Air France, Hop, KLM und Transavia 16,9 Millionen Fluggäste. Das sind fast doppelt so viele wie noch im Pandemie-Sommer 2020. Der Umsatz legte um 81 Prozent auf knapp 4,6 Milliarden Euro zu. Für das vierte Quartal und das Gesamtjahr erwartet das Management jetzt zumindest vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) schwarze Zahlen.

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