89 Prozent der Emissionen entstehen in Wertschöpfungskette

Keystone-SDA
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Zürich,

Bei den Unternehmen im Swiss Market Index (SMI) fallen 89 Prozent der Treibhausgasemissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette an. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung der Nachrichtenagentur AWP.

CO2-intensive Produktion: Die meisten Emissionen der Schweizer Firmen sind ausgelagert. (Archivbild)
CO2-intensive Produktion: Die meisten Emissionen der Schweizer Firmen sind ausgelagert. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/PATRICK PLEUL

Ein Grossteil ihrer Klimabilanz verursachen die Schweizer Konzerne folglich nicht selbst. Die CO2-Emissionen fallen in den meisten Fällen hauptsächlich bei Lieferanten an, welche Rohmaterialien für die SMI-Firmen herstellen. Auch mit dem Gebrauch verkaufter Produkte – etwa Maschinen – wird das Klima belastet.

Die grössten Emittenten im SMI sind der Technologiekonzern ABB, der Zementkonzern Holcim, der Baustoffkonzern Amrize und der Lebensmittelkonzern Nestlé. Zusammen sind sie für den mit Abstand grössten Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Kommentare

User #1699 (nicht angemeldet)

Bei der Nachhaltigkeitsinitiative habt ihr es in der Hand, ob das ungebremst weitergeht oder nicht, darum JA für die Umwelt!

User #5195 (nicht angemeldet)

In China werden Elektroautos alle 2 Jahre verschrottet, da sie nach 2 Jahren veraltet sind. Ist das Umweltfreundlich???

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