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    3M zahlt 7,35 Milliarden Dollar Entschädigung wegen PFAS

    Keystone-SDA
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    USA,

    Der US-amerikanische Industriekonzern 3M hat sich verpflichtet, 7,35 Milliarden Dollar für Personenschäden zu zahlen, die im Zusammenhang mit sogenannten «Ewigkeitschemikalien» stehen. Diese waren in Löschschaum enthalten.

    Der US-Industriekonzern 3M zahlt 7,35 Milliarden Dollar Entschädigung wegen gesundheitlicher Schäden durch sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS). (Archivbild)
    Der US-Industriekonzern 3M zahlt 7,35 Milliarden Dollar Entschädigung wegen gesundheitlicher Schäden durch sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS). (Archivbild) - KEYSTONE/EPA ANP/KOEN VAN WEEL

    Die chemischen Substanzen, die auch als PFAS bekannt sind, werden mit schweren Erkrankungen, darunter Krebs, in Verbindung gebracht. Sie werden als «Ewigkeitschemikalien» bezeichnet, weil sie in der Umwelt über sehr lange Zeit bestehen bleiben.

    Nach Angaben von 3M deckt die Vereinbarung «rund 99 Prozent» der Forderungen ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Sie ist Teil einer Sammelklage, die vor einem Gericht im US-Bundesstaat South Carolina eingereicht wurde und mehr als 100'000 Kläger umfasst, die mutmasslich von PFAS-Verunreinigungen in den USA betroffen sind.

    «Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein für 3M und verringert die Unsicherheit im Zusammenhang mit den Rechtsstreitigkeiten erheblich», erklärte Unternehmenschef William Brown.

    Die Vereinbarung folgt auf einen früheren Vergleich, der 2024 von einem US-Gericht genehmigt worden war und Zahlungen von bis zu 12,5 Milliarden Dollar durch 3M vorsah. Die Mittel sollten öffentlichen Wasserversorgern für die Beseitigung von PFAS-Verunreinigungen sowie für entsprechende Untersuchungen zur Verfügung gestellt werden.

    «Kein Schuldeingeständnis»

    3M betonte jedoch, dass die am Dienstag bekannt gegebene Vereinbarung «kein Schuldeingeständnis» darstelle. Das Unternehmen sei bereit, sich vor Gericht zu verteidigen, «falls bestimmte vereinbarte Bedingungen des Vergleichs nicht eingehalten werden».

    Der Konzern 3M hatte angekündigt, die Herstellung von PFAS bis Ende 2025 einzustellen. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen dieses Ziel erreicht und investiert nun in Aufbereitungstechnologien für Standorte, an denen es diese Chemikalien hergestellt hat.

    3M war in mehreren Ländern wegen PFAS-Verschmutzungen mit Klagen konfrontiert, darunter in Australien und Belgien.

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