Franken

2024 hat ein Bauernbetrieb im Durchschnitt 81'700 Franken verdient

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Münchwilen,

Einkommen von Schweizer Bauernbetrieben steigt im Jahr 2024 um 2000 Franken.

Geerntete Zuckerrüben auf einem Bauernbetrieb in Villars-le-Terroir VD. (Archivbild)
Wegen des oft schlechten Wetters standen für Bauern Ertragsausfälle auf Äckern und Gemüsefeldern sowie in Weinbergen. (Archivbild) - keystone

81'700 Franken: So viel hat 2024 ein Schweizer Bauernbetrieb im Durchschnitt an Einkommen erzielt, 2000 Franken mehr als im Vorjahr. Pro Familienarbeitskraft bedeutete das einen Arbeitsverdienst von 59'100 Franken. Dieser Durchschnittswert war um 8 Prozent höher als 2023.

Mehr Geld verdienten die Bauern und Bäuerinnen dank höherer Erträge aus der Schweine-, Geflügel- und Obstproduktion, wie die Forschungsanstalt Agroscope am Dienstag mitteilte. Dem gegenüber standen wegen des oft schlechten Wetters Ertragsausfälle auf Äckern und Gemüsefeldern sowie in Weinbergen.

Mehr Aufwand hatten die Betriebe wegen Abschreibungen, dem Unterhalt von Gebäuden und Stromkosten. Milchbetriebe erhielten zudem etwas weniger Geld für ihre Milch. Das landwirtschaftliche Einkommen umfasst landwirtschaftliche und landwirtschaftsnahe Tätigkeiten, wie zum Beispiel Biogasproduktion oder Agrotourismus.

Regionale Unterschiede bei den Einnahmen

Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb waren 2024 durchschnittlich 1,32 familieneigene Arbeitskräfte tätig – zum Beispiel Ehepartnerinnen oder -partner der Betriebsleitenden, Eltern und Kinder im Erwerbsalter.

Die Einkommen pro Familienarbeitskraft waren regional stark unterschiedlich. Auf Betrieben im Tal betrugen sie im Mittel 75'300 Franken, 5 Prozent mehr als im Vorjahr. In der Hügelregion hatte eine Familienarbeitskraft ein Einkommen von 52'900 Franken (plus 9 Prozent) und im Berggebiet von 44'100 Franken (plus 12,9 Prozent).

Agroscope berechnete auch das Haushaltseinkommen pro Bauernbetrieb, also den Verdienst aus der Landwirtschaft und aus Nebentätigkeiten wie der Mitarbeit in einem Handwerksbetrieb. Diese machten rund ein Drittel des gesamten Einkommens der Betriebe aus. Dieses lag im vergangenen Jahr bei 115'700 Franken, 3,1 Prozent höher als 2023.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #653 (nicht angemeldet)

Bei 4 Köpfiger Damilie also 230 000 pro Jahr. Läuft. Habe richtig Mitleid mit den armen Bauern

User #4891 (nicht angemeldet)

Und der Bauer hat statt 8.5h/täglich im Durchschnitt wohl 13-18h täglich gearbeitet. Was den Stundenlohn sehr weit herabzieht. So tief bleibt der Stdlohn.. dafür würden quasi alle, die hier die Bauern beneiden, morgens nicht mal aufstehen. Ihr alle, die hier lästert, geht mal ein halbes Jahr zusammen mit einem Bauern arbeiten. Die selbe Stundenzeit tägl. Die selbe harte, gesundheitsverschleissende Arbeit, das selbe Tempo und bei den grossen saisonalen Arbeiten oft inkl Sa und Sonntag 16h Tage oder halbe Nächte gleich dazu. Wer nicht in der Landwirtschaft aufgewachsen ist, hält die Härte dieses schönen Berufs gar nicht über Jahre hinweg aus.

Weiterlesen

PFAS Landwirtschaft
1 Interaktionen
Herisau AR
Kommunikation
16 Interaktionen
Neujahrsvorsatz

MEHR FRANKEN

10 Interaktionen
Bern
5 Interaktionen
Bern
Tram Basel
24 Interaktionen
Initiative steht
Selbstunfall Luzern
25 Interaktionen
Luzern

MEHR AUS THURGAU

thurgau
4 Interaktionen
Lengwil TG
Feuerwerk
1 Interaktionen
Thurgau
HC Thurgau
Eishockey
Kantonspolizei Thurgau
2 Interaktionen
Frauenfeld TG