Zwei Unfälle und mehrere Alkoholisierte auf St. Galler Strassen
Am Wochenende hat die Polizei auf St. Galler Strassen mehrere Lenkerinnen und Lenker kontrolliert, die alkoholisiert oder fahrunfähig unterwegs waren. Zwei von ihnen bauten einen Unfall.

Der erste Unfall ereignete sich am Samstagabend nach 19.30 Uhr in Lütisburg Station. Eine 41-jährige Frau prallte gegen eine Steinwand, als sie auf einen Ausstellplatz abbiegen wollte, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Sonntag mitteilte. Die Lenkerin wurde leicht verletzt, die Ambulanz brachte sie ins Spital.
Dort wurde ihr eine Blut-und Urinprobe abgenommen, denn die Polizei hatte sie als fahrunfähig eingestuft. Die Verunfallte musste ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Der zweite Unfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen auf der Autobahn A13 zwischen Haag und Sevelen. Ein 42-jähriger Mann geriet über den rechten Fahrbahnrand, fuhr das abfallende Strassenbord hinunter und streifte dort einen Wildschutzzaun.
Statt den Unfall der Polizei zu melden, versuchte der Mann mit Hilfe eines Kollegen sein Auto selbständig zu bergen. Vergebens: Die eingetroffene Polizei stufte auch ihn als fahrunfähig an, so dass er nach Blut- und Urinprobe seinen Führerausweis abgeben musste. Am Auto und am Wildschutzzaun entstand Schaden von jeweils mehreren tausend Franken.
Weiter kontrollierte die Polizei am Wochenende vier Lenkerinnen und Lenker, die alkoholisiert unterwegs waren. Ein 30-Jähriger fiel auf der Hauptstrasse in St. Margrethen auf, weil er ohne Licht fuhr. Er hatte über ein Promille Alkohol im Blut.






