Zwei Männer verletzen sich bei Unfall auf der A1 bei Wallisellen
Bei einem Selbstunfall auf der Autobahn A1 bei Wallisellen ZH haben sich am Donnerstagmorgen zwei Personen verletzt. Die Polizei geht von einem Raserdelikt aus.

Kurz vor 03.00 Uhr am Donnerstag krachte ein Auto beim Autobahndreieck Zürich-Ost in einen Aufpralldämpfer, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag mitteilte. Der Wagen schlitterte danach über eine Leitplanke, überschlug sich und kam erst nach mehr als 100 Metern auf dem Autodach liegend zum Stillstand.
Ein 36-jähriger Insasse zog sich schwere Verletzungen zu, ein 30-Jähriger wurde leicht verletzt. Rettungsfahrzeuge brachten die beiden Männer zur Behandlung ins Spital. Eine dritte Person im Fahrzeug blieb unversehrt.
Autobahn stundenlang gesperrt
Die genauen Umstände des Unfalls werden nun von der Polizei und der Staatsanwaltschaft untersucht. Da stark überhöhte Geschwindigkeit als Ursache im Zentrum der Ermittlungen steht, prüfen die Behörden ein mutmassliches Raserdelikt. Das Autowrack wurde sichergestellt.
Wegen der Räumungsarbeiten war die Fahrbahn in Richtung Bern und Flughafen blockiert und musste bis etwa 06.20 Uhr gesperrt werden. Dies führte im morgendlichen Pendlerverkehr zu Staus und Behinderungen. Zudem entstand an der Strasseninfrastruktur erheblicher Sachschaden, der provisorisch repariert werden musste.










