Gestern Montag kehrten viele Schweizerinnen und Schweizer zurück ins Büro. Die Homeoffice-Pflicht ist beendet. Freude und Wehmut reichen sich die Hand.
Interview mit Yannick in Zürich zum Homeoffice-Ende. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Schweizerinnen und Schweizer sind wieder zurück im Büro.
  • Am Samstag fiel mit den Lockerungen auch die empfohlene Homeoffice-Pflicht.
  • Das Resümee ist zwiegespalten, Freude hält sich die Waage mit Wehmut.

Die Homeoffice-Pflicht ist gefallen. Viele Schweizerinnen und Schweizer waren heute zum ersten Mal überhaupt in diesem Jahr an ihrem gewohnten Arbeitsplatz.

Die Gefühle sind gespalten. Einerseits freuen sich Pendler über die Rückkehr der sozialen Kontakte. Andererseits war im Homeoffice mehr Zeit für Sport oder andere Hobbies.

Mehr Zeit durch weniger Arbeitsweg

So sieht es etwa Yannick aus Uster ZH . «Grundsätzlich hat mir das Homeoffice besser gefallen. Ich hatte mehr Zeit für den Sport und war am Abend weniger müde, weil der Arbeitsweg weggefallen ist», sagt er im Interview mit Nau.ch

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Schluss mit Home-Office: Die Schweiz ist wieder zurück im Büro. - Keystone

Eine Stunde habe er vom Büro bis nach Hause. Eines aber schätze er besonders, jetzt, da die Homeoffice-Pflicht gefallen ist: die sozialen Kontakte.

«Ich bin ein sehr sozialer Mensch. Wenn man dann nur in den eigenen vier Wänden ist, dann fehlt der Kontakt irgendwann», erklärt Yannick.

Arbeiten Sie noch im Homeoffice?

Mix aus Homeoffice und Büro

Auch Jenny aus Zürich ist wieder zurück im Büro. Die Umstellung fiel ihr aber nicht schwer. «Wir konnten über die digitalen Kanäle so gut zusammenarbeiten, dass der Unterschied sehr gering war.»

Dennoch freute sie sich über das Wiedersehen mit ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen.

Interview mit Jenny aus Zürich zum Ende des Homeoffice. - Nau.ch

Einsam habe sie sich im Homeoffice nie gefühlt. Zu verdanken habe sie das bestimmt auch ihrer Familie. Für die Zukunft könne sie sich einen Mix aus Arbeiten vor Ort und zu Hause vorstellen.

«Homeoffice hat seine Vorteile für gewisse Aufgaben. Eine gewisse Flexibilität beizubehalten wäre super», so Jenny.