Zürcher Grünen-Pionierin Monika Stocker ist tot
Monika Stocker ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Die frühere Zürcher Stadträtin prägte die Sozialpolitik der Stadt über Jahre.

Das Wichtigste in Kürze
- Monika Stocker ist am 21. April im Alter von 77 Jahren gestorben.
- Sie war die erste Stadträtin der Grünen in Zürich.
- Als Sozialvorsteherin erneuerte sie das Zürcher Sozialwesen stark.
Die Zürcher Politik trauert um Monika Stocker. Die frühere Stadträtin und Sozialvorsteherin ist im Alter von 77 Jahren gestorben.
Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, starb Stocker bereits am 21. April. Eine öffentliche Trauerfeier wird es auf ihren Wunsch nicht geben.
Monika Stocker prägte Zürichs Sozialwesen
Geboren wurde Stocker 1948 in Aarau. Später studierte sie Sozialwissenschaften und trat 1986 den Grünen bei.
1994 wurde sie in den Zürcher Stadtrat gewählt. Als erste Stadträtin ihrer Partei übernahm sie das Sozialdepartement und prägte dessen Kurs über Jahre.
Besonders in der Sozialpolitik setzte sie Akzente und galt als Reformerin. Viele verbinden ihren Namen mit einer grundlegenden Erneuerung des Sozialwesens in Zürich.
Rücktritt wegen Herzproblemen
2008 kündigte Stocker wegen Herzbeschwerden ihren Rücktritt an. Nach 14 Jahren im Amt zog sie sich aus der Stadtregierung zurück.
Ihre Todesanzeige wirkt nun wie ein letzter stiller Abschied. Darin heisst es: «Ich hatte ein intensives, glückliches Leben. Ich bin vielen Menschen begegnet und habe an ihren Geschichten, den guten und den schwierigen teilhaben dürfen. Jetzt möchte ich im Stillen gehen.»










