Zahl der Bergtoten ist 2018 stark gestiegen

Keystone-SDA
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Bern,

Beim Bergsport sind in der Schweiz im laufenden Jahr 136 Menschen tödlich verunfallt. Das sind fast 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die Tourenaktivitäten stiegen im schneereichen Winter dieses Jahres – die Zahl der Bergtoten leider auch.
Die Tourenaktivitäten stiegen im schneereichen Winter dieses Jahres – die Zahl der Bergtoten leider auch. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz sind in diesem Jahr bereits 136 Personen in den Bergen ums Leben gekommen.
  • Vor allem bei Skitouren und Schneeschuhlaufen kam es zu tödlichen Unfällen.

Ein schneereicher Winter und ein schöner und heisser Sommer haben die Tourenaktivitäten in den Bergen ansteigen lassen. Beim Bergsport sind im laufenden Jahr 136 Menschen tödlich verunfallt. Das sind fast 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Bis Ende September seien in den Schweizer Alpen und im Jura 2753 Personen in eine Notlage geraten und hätten von der Bergrettung geborgen werden müssen, teilte der Schweizer Alpen-Club (SAC) am Montag mit. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von gut 20 Prozent.

Längst nicht jeder Bergnotfall sei mit einem schweren Unfall verbunden, schreibt der SAC. Rund ein Drittel der aller Beteiligten hätten gesund oder nur leicht verletzt gerettet werden können.

Skitouren, Variantenfahren und Schneeschuhlaufen

Vor allem bei Schneesportaktivitäten wie Skitouren, Variantenfahren und Schneeschuhlaufen gab es vermehrt tödliche Unfälle. Allein an der Pigne d'Arolla kamen Ende April sieben Skitourengänger durch Erschöpfung und erfrieren ums Leben. Der sehr lange und heisse Sommer führte zudem viele Personen in die Berge.

Die hohe Opferzahl ist daher grösstenteils witterungsbedingt. Ähnliche Konstellationen haben laut dem SAC auch in früheren Jahren zu höheren Opferzahlen geführt.

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