Am 21. Dezember 2020 war die Wintersonnenwende und somit der astronomische Winteranfang. Nun werden die Tage wieder länger.
21. Dezember Wintersonnenwende
Am 21. Dezember war der kürzeste Tag des Jahres (Symbolbild). - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 21. Dezember 2020 war die Wintersonnenwende.
  • Die Tage werden nun wieder länger und die Nächte kürzer.
  • Grund für die Sonnenwende ist die Neigung der Erdkugel.

In diesem Jahr fiel die Wintersonnenwende auf den 21. Dezember 2020. Der Tag steht für den astronomischen Winteranfang und ist zudem der kürzeste Tag des ganzen Jahres. Zumindest auf der Nordhalbkugel.

Doch was steckt hinter dem Phänomen?

Wintersonnenwende: Das ist die Ursache

Verantwortlich für eine Sonnenwende ist die Neigung der Erdkugel entlang ihrer Längsachse um 23,4 Grad. Im Falle der Wintersonnenwende bewegt sich die Nordhalbkugel also von der Sonne weg. Dadurch werden die Tage immer kürzer.

Erde
Die Sonne geht hinter der Erde auf. - Pixabay

Doch zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende steht die Sonne am Mittag so tief wie sonst nie. In diesem Fall passierte dies am 21. Dezember 2020.

In Zürich ging die Sonne gestern schon um 16.37 Uhr unter. Tageslicht gab es für nur 8 Stunden und 26 Minuten.

21. Dezember: Astronomischer Winteranfang

Auf der Nordhalbkugel ist die Sonnenwende zum kalendarischen Winteranfangs übrigens immer entweder am 21. oder 22. Dezember.

Wintersonnenwende
21. Dezember Wintersonnenwende: Am Montag war der kalendarische Winteranfang. - Pixabay

Hingegen läuft auf der Südhalbkugel alles umgekehrt. Wenn bei uns die Tage wieder heller werden, nimmt die Tageslänge auf der anderen Seite der Erde ab.

Am 21. Juni 2021 folgt dann die Sommersonnenwende. Dieser Tag markiert mit rund 17 Stunden Tageslicht den längsten Tag des ganzen Jahres. Zudem steht das Datum für den astronomischen Sommeranfang.

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