Wetter

    Wetter: So retten Sie Ihr Balkon-Gärtli

    Philipp Kobel
    Philipp Kobel

    Bern West,

    Bis und mit Freitag bleibt das Wetter garstig: Die Temperaturen fallen nachts unter den Gefrierpunkt. Das gehegte und gepflegte Balkon-Gärtli ist in Gefahr.

    wetter gärtli teaser
    Angesichts der Pflanzenwilderei sind viele Arten gefährdet. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der vergangenen und den drei kommenden Nächten gibt's Frost.
    • Das bedeutet Alarmstufe rot fürs Balkon-Gärtli mit Basilikum, Tomaten und Zitronen.
    • Was nützt, um die Pflanzen zu retten? Der Experte gibt Tipps.

    Nach saumässig warmen Frühlingstemperaturen Mitte letzter Woche geht es nach Ostern ins andere Extrem. Über Nacht auf Dienstag kamen in weiten Teilen des Mittellands der Frost und sogar ein bisschen Schnee zurück.

    Den Tulpen und Osterglocken, die bereits überall aus dem Boden spriessen, kann diese Kälte nichts anhaben. Schliesslich sind sie sich dieses Wetter gewohnt. Es ist für ihre Hauptblütezeit nichts Ungewöhnliches.

    wetter Osterglocken
    Gelbe Osterglocken blühen bei sonnigem Wetter auf einer Wiese Ende März. - Keystone

    Ungewöhnlich ist jedoch, dass viele Hobbygärtner je länger, je früher ihren Balkon mit Kräutern, Gemüse und Früchten ausstatten. Das bestätigt Adrian Ziörjen, Geschäftsführer vom Garten Center Säriswil BE.

    Tomaten und Zitronen reinnehmen

    «Wir haben letzte Woche den Kunden gesagt, dass es nach Ostern frostig wird. Dennoch wollen viele bereits einfach Basilikum oder Tomätchen pflanzen – Wetter hin oder her.» Dafür sei es definitiv noch viel zu früh.

    Beratungsresistenz hat also nun Handeln zur Folge – will man sein Gärtli auf dem Balkon noch retten.

    «Tomaten, Basilikum und das Zitronenbäumchen sollte man reinnehmen», so Ziörjen. Der Schock für die delikaten Pflänzchen sei sonst zu gross. «Oliven und Rosmarin kann man bis zu minus fünf Grad zum Beispiel mit Vliesstoff abdecken.»

    basilikum wetter
    Dem Basilikum kommt der aktuelle Frost nicht gut zu stehen. - Pexels

    Das Problem im Frühling: Oliven- und Zitronenbäumchen kommen direkt aus dem Süden und sind weniger «abgehärtet» als bei vergleichbarem Nachfrost im Herbst.

    Wetter setzt auch Obstbäumen zu

    Auch Obstbäume, die zuletzt wunderbar blühten, würden lieber auf den Frost verzichten. Vor allem die Aprikose reagiere sehr sensibel auf die Kälte. Den Aprikosenbäumen, sagt Ziörjen, werde es die Blüten nehmen. Kirschen und Birnen seien aktuell noch weniger problematisch.

    Habe man zu Hause einen Aprikosenbaum entlang der Hauswand, könne man diesen mit Tüchern abdecken. «Ja nicht, mit einer Folie», mahnt Ziörjen. Diese könne Kondenswasser bilden, was kontraproduktiv sei.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Kirschbäume blühen
    16 Interaktionen
    Verkehrte Welt!
    Schnee in Haltern am See
    131 Interaktionen
    Vorsicht, glatt!
    meteorologie
    26 Interaktionen
    Bis zu 24 Grad

    MEHR IN NEWS

    Spare Ribs
    8 Interaktionen
    KI-Boom
    Pornhub
    1 Interaktionen
    London
    Evonik
    1 Interaktionen
    Ankündigung
    1 Interaktionen
    Zug

    MEHR WETTER

    Wetter Schweiz
    13 Interaktionen
    Wetter
    Wetter Wandern
    6 Interaktionen
    Viel Sonne
    wetter
    46 Interaktionen
    18 Grad
    Wetter
    30 Interaktionen
    Bis 28 Grad

    MEHR AUS BERN WEST

    Gemeinde
    1 Interaktionen
    Gemeinde