Nachdem das Wetter zuletzt heiss und trocken war, wird es nächste Woche etwas feuchter und kühler. Für ein Feuerwerk am 1. August wird es wohl nicht reichen.
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Das sommerliche Wetter dürfte auch am kommenden Wochenende viele Leute in die Badis locken. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Wetter bleibt auch nächste Woche heiss und trocken.
  • Trotz Gewittern ist für die Schweizer Gewässer keine Entspannung in Sicht.
  • Das Feuerwerk am 1. August dürfte der Waldbrandgefahr zum Opfer fallen.

Nachdem das Wetter der Schweiz in den letzten Wochen rekordverdächtige Temperaturen beschert hat, brauchen viele Landesteile jetzt dringend Regen. Denn trotz teils heftigen Gewittern herrscht vielerorts noch Trockenheit.

Marzili Bern
Die Aare war am Mittwoch 23,84 Grad heiss – das freut die Besucher des Freibad Marzili.
Forelle
Für Forellen (hier im Blausee) bedeutet die Hitze enormen Stress.
Regentropfen Wasser
Auch der Starkregen hat die Bedrohung nicht gebannt.
forelle
Die aufgewirbelten Sedimente beschädigen die Kiemen der Forellen.

Doch auch für nächste Woche kann Meteorologe Michael Eichmann von «Meteonews» noch keine nasse Erlösung ankündigen. «Nachhaltiger Niederschlag und somit Abkühlung insbesondere für die Gewässer ist auch bis auf Weiteres noch nicht in Sicht.»

Wetter bleibt warm und grösstenteils trocken

Am Samstag kühlt es mit 28 Grad im Norden und 32 Grad im Süden leicht ab. Lokal gibt es einzelne Schauer oder Gewitter. Am Sonntag steigt das Thermometer im ganzen Land wieder auf rund 33 Grad.

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Am Montag gibt es noch einmal hohe Temperaturen im ganzen Land. Danach wird das Wetter kühler. - Meteonews

«Am Montag wird mit rund 35 Grad nördlich der Alpen der heisseste Tag der Woche», so Eichmann. Das Wetter wird grösstenteils sonnig, am Abend kann es lokal Gewitter geben. «Danach ist die grösste Hitze im Norden vorbei, Dienstag bis Donnerstag erwarten wir weniger als 30 Grad.»

Böden brauchen nachhaltigen Niederschlag

Leider sei trotz einzelner Gewitter weiterhin nicht mit flächendeckendem Regen zu rechnen, sagt Eichmann. Der schauerartige Charakter der Gewitter führe dazu, dass ein Grossteil des Wassers oberirdisch abfliesst und nicht im Boden bleibt.

Eine Flutwelle donnerte am 4. Juli die Emme hinunter. - SRF

«Man wird sicher kleinere Gewässer beobachten, die kurzzeitig viel Wasser führen , aber das ist nur kurzzeitiger und kleinräumiger Effekt. Er hat keinen grossen Einfluss auf grössere Gewässer wie zum Beispiel Seen.»

Wohl kein Feuerwerk am 1. August

Auch das Feuerwerk am 1. August ist in Gefahr: «Ich glaube nicht, dass es diesen Monat noch gross Niederschlag gibt, um die Waldbrandgefahr zu senken», so der Meteorologe.

Planen Sie ein Feuerwerk zum 1. August?

Besonders im Süden, wo die ganze Woche 32 bis 34 Grad herrschen, wäre eine Regenperiode dringend nötig: «Der aktuelle Monat liegt im Tessin 3 Grad über der aktuellen Juli-Norm, welche das Temperaturmittel der Jahre 1991–2020 abbildet. So grosse Abweichungen sieht man nicht oft.»

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