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Microsoft: Weko ermittelt wegen Preiserhöhungen

Keystone-SDA
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Bern,

Die Schweizer Wettbewerbshüter ermitteln gegen den Softwaregiganten Microsoft. Grund daführ sind Preiserhöhungen.

Microsoft Xbox 2026
Die Weko hat Ermittlungen gegen Microsoft aufgenommen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wettbewerbskommission (Weko) ermittelt gegen Softwaregigant Microsoft.
  • Grund dafür sind zahlreiche kürzlich vorgenommene Preiserhöhungen.

Die Schweizer Wettbewerbshüter ermitteln gegen den Softwaregiganten Microsoft.

Hintergrund seien die kürzlich vorgenommenen zahlreichen Erhöhungen bei den Lizenzengebühren, heisst es in einem Communiqué der Wettbewerbskommission (Weko) vom Donnerstag.

Diese könnten Hinweise auf unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen darstellen, schreibt die Behörde. Daher sei eine Vorabklärung eröffnet worden.

«Wir müssen nun klären, ob Microsoft überhaupt eine marktbeherrschende Stellung hat», sagte Weko-Direktor Patrik Ducrey auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Nur falls dem so wäre, könnten die Preiserhöhungen missbräuchlich sein.

Weko Patrik Ducrey
Weko-Chef Patrik Ducrey ermittelt gegen Microsoft. - keystone

Ausserdem will der Weko-Chef den Grund für die höheren Lizenzgebühren wissen. «Wenn die Marge ohne verbesserte Leistung ausgeweitet wurde, könnte dies missbräuchlich sein», so Ducrey. Microsoft habe einen entsprechenden Fragebogen erhalten.

Weko prüft Verstoss gegen das Kartellgesetz

Die Preiserhöhungen betreffen laut der Weko insbesondere das Microsoft-Produkt «365». Dieses werde von Unternehmen, zahlreichen Verwaltungen und weiteren Institutionen genutzt. In diesem Zusammenhang seien Anzeigen eingegangen.

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Mit der Vorabklärung will die Weko prüfen, ob die Preiserhöhungen Anhaltspunkte für unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen im Sinne des Kartellgesetzes darstellten.

Lägen solche vor, wäre der nächste Schritt die Einleitung einer eingehenden Untersuchung, so die Weko.

Microsoft will kooperieren

Laut Ducrey dauern Vorabklärungen plus/minus ein Jahr. Bestätige sich der Verdacht, wäre der nächste Schritt die Einleitung einer eingehenden Untersuchung.

Der Softwaregigant werde mit der Weko bei ihrer Voruntersuchung kooperieren, sagte ein Sprecher des Konzerns auf Anfrage. Ausserdem hielt er fest: «Microsoft verpflichtet sich zur Einhaltung des schweizerischen Wettbewerbsrechts.»

Kommentare

User #2648 (nicht angemeldet)

Dann gibt es aber wieder Krach mit Trump.

User #5454 (nicht angemeldet)

Seit der gamepass auf üver 25fr ist braucht Microsoft wohl mein geld nicht mehr 😭🤣🤣höchste zeit das die weco einschreitet

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weko
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