Weitere Einvernahmen nach Brandkatastrophe von Crans-Montana VS
Die Einvernahmen im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS werden Mitte Juli fortgesetzt. Zwei der 14 Beschuldigten sollen dann vom Staatsanwältinnen-Team befragt werden. Beide hatten bei ihren ersten Einvernahmen von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.

Der ehemalige Sicherheitsverantwortliche der früheren Gemeinde Chermignon soll am Dienstag, 14. Juli, am Campus Energypolis in Sitten einvernommen werden. Er hatte am 8. April keine Aussagen gemacht, da ihm die Strafakten nicht vorlagen.
Auch der frühere Gemeindepräsident von Chermignon, Jean-Claude Savoy, wird erneut vorgeladen. Seine Einvernahme ist für Donnerstag, 16. Juli, vorgesehen. Bereits am 13. Mai hatte er die Aussage verweigert, weil er keinen Zugang zu den Strafakten gehabt hatte. Inzwischen konnten beide Beschuldigten Einsicht in das Dossier nehmen.
Im Zentrum der Befragungen stehen die umfangreichen Umbauarbeiten in der Bar «Le Constellation» im Jahr 2015, als das Ehepaar Moretti den Betrieb übernahm.
Allen 14 Beschuldigten werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Brandverursachung vorgeworfen. Jessica Moretti muss sich seit ihrer letzten Einvernahme am 5. Juni zusätzlich wegen Urkundenfälschung verantworten.
Beim Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana kamen in der Silvesternacht 41 zumeist junge Menschen ums Leben, 115 weitere wurden teilweise schwer verletzt.










