In Freiburg werden wegen Personalmangels Impfzentren nur noch eingeschränkt betrieben. Gleichzeitig soll die dortige Bevölkerung geimpft werden.
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Hier war das Impfzentrum Freiburgs noch in Betrieb - im Bild Bundesrat Alain Berset. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Kanton Freiburg fehlt das Personal für das Betreiben der Impfzentren.
  • Nun führt der Kanton den Betrieb eingeschränkt weiter.
  • Dieses Verhalten finden die FreiburgerJungfreisinnigen inkonsequent.

Weil das Personal fehlt, schliesst der Kanton Freiburg die Impfzentren in Granges-Paccot und Bulle. Der Betrieb wird allerdings eingeschränkt weitergeführt. Der Entscheid wirft hohe Wellen im Kanton. Die Behörden begründen ihren Entscheid mit der Erschöpfung des Personals.

Jungfreisinn kritisiert inkonsequentes Verhalten

Die Freisinnigen und ihre Jugendsektion kritisieren, es sei nicht akzeptabel, «die Freiburgerinnen und Freiburger zur Impfung aufzufordern. Und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit dazu zu nehmen». In einer Mitteilung fordern die Freisinnigen den Staatsrat auf, «alles zu unternehmen, um die Impfung fortzusetzen».

Wie andere Westschweizer Kantone wird auch der Kanton Freiburg seit Kurzem vorübergehend von der Armee unterstützt. Doch diese Verstärkung müsse zuerst ausgebildet werden. So erklärte es Christophe Monney, stellvertretender Kantonsarzt, in einem Bericht der Tageszeitung «La Liberté» vom Mittwoch.

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Auch im Kanton Freiburg hilft die Armee im Kampf gegen Corona mit. - Keystone

Derzeit sei die Abwesenheitsrate beim Personal sehr hoch und es sei schwierig, Personal rekrutieren zu können. Monney sprach von einem grossen Erschöpfungszustand. Das Personal müsse daher geschont werden.

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