Wegen Hitzesommer: Magerste Schweizer Kartoffelernte seit Messbeginn
Nur 333'000 Tonnen Kartoffeln wurden geerntet – so wenig wie noch nie. Deshalb mussten 130'000 Tonnen importiert werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Hitzesommer führte zur magersten Kartoffelernte seit Messbeginn.
- Schweizer Bauern ernteten nur 333’000 Tonnen Kartoffeln.
- Das sind fast 20 Prozent weniger als im Sechsjahresdurchschnitt.
Der diesjährige Hitzesommer hat für die magerste Schweizer Kartoffelernte seit Messbeginn gesorgt. 130'000 Tonnen Kartoffeln mussten deswegen importiert werden.
Nur 333'000 Tonnen Kartoffeln ernteten die Schweizer Bauern in diesem Jahr, wie die Branchenorganisation Swisspatat am Donnerstag mitteilte. Das seien fast 20 Prozent weniger als der Durchschnitt der letzten sechs Jahre.
Schweiz importiert 130'000 Tonnen Kartoffeln
Die schlechte Ernte und der Import dürften eine Einfluss auf den Preis in den Läden haben. Eine Kartoffelkrise drohe aber nicht.
Für Industrie und Privatkonsum gebe es genug. Swisspatat fordert vom Bund nun aber einen Fokus auf neue Züchtungstechnologien für robuste Sorten und ausreichend Zugang zu Wasser. Den Auswirkungen durch den Klimawandel müsse verstärkt begegnet werden.











