Hitzesommer 2026 bricht alle Rekorde

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    Bern,

    So extrem war es noch nie: Die Schweiz hat von April bis Juli 2026 die wärmste und trockenste Periode seit Messbeginn erlebt.

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    So extrem war es noch nie: Die Schweiz hat von April bis Juli 2026 die wärmste und trockenste Periode seit Messbeginn erlebt. - keystone

    Das teilten das Bundesamt für Klimatologie und Meteorologie (Meteoschweiz), das Bundesamt für Umwelt (Bafu) und die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) am Freitag mitteilten.

    Die Durchschnittstemperatur lag landesweit 2,7 Grad über dem Mittel von 1991 bis 2020 – ein neuer Rekord. Gleichzeitig fielen nur 54 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge. Besonders trocken war es im Jura mit 45 Prozent und im Mittelland mit 47 Prozent des normalen Niederschlags. An 139 von 408 Messstationen wurden zwischen April und August neue Rekorddefizite registriert.

    Die Folgen zeigen sich deutlich in den Gewässern: Rund 40 Prozent der Messstationen verzeichneten zwischen Anfang Juni und Mitte August neue Niedrigwasserrekorde. Besonders betroffen waren das zentrale und östliche Mittelland, die Voralpen und Graubünden. Auch der Rhein führte ungewöhnlich wenig Wasser.

    Die niedrigen Pegelstände liessen die Gewässer zudem stark aufheizen. Fast 60 Prozent der Messstationen meldeten neue Höchstwerte bei der Wassertemperatur. In mehreren Regionen wurden sogar die Rekorde der Hitzesommer 2003 und 2018 übertroffen. In Bern erreichte die Aare am 14. Juli 24,8 Grad.

    Die Fachleute ordnen die Ereignisse als Folge des Klimawandels ein. Die Häufung von heissen und trockenen Sommern sei seit 2003 zu beobachten. Ereignisse wie im Sommer 2026 entsprächen den Klimaszenarien von Meteoschweiz und der ETH Zürich.

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    Kommentare

    User #3432 (nicht angemeldet)

    Der Sommer 2003 war auch sehr heiss. Stellenweise noch heisser. Die lange Trockenzeit machte den Sommer 2026 nochmals speziell. Aber dafür brauchen wir nun doch wirklich keine Experten.

    User #2194 (nicht angemeldet)

    Es war bis jetzt ein wunderschöner sommer, wie im märlibuech.

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