Was der Jahreswechsel für das Portemonnaie bedeutet
Ab 2018 sorgen neue Gesetze für Wirbel im Portmonnaie. Wo muss das Volk mehr bezahlen und wo kann es sparen?

Das Wichtigste in Kürze
- Ab 2018 steigen und fallen die Gebühren wegen neuen Gesetzen.
- Darunter bei der Post, beim Heizöl und Strom, bei der Mehrwertsteuer, bei der Gesundheit und bei der Pflege.
Neues Jahr, neue Gesetze. Der Jahreswechsel wird auch im Portmonnaie sichtbar. Bei welchen Gesetzen muss das Volk mehr oder eben weniger zahlen? Gemäss der Zusammenstellung von dem «Bote der Urschweiz» betreffen folgende Gesetze das Portmonnaie.
• Shoppen wird billiger, wenn auch nur minim: Ab dem 1. Januar 2018 sinkt die Mehrwertssteuer von 8 Prozent auf 7,7 Prozent (Für 100 Franken: 30 Rappen). Das resultiert aus der Abstimmung zur Altersvorsorge im September. Denn diese scheiterte an der Urne. Für elektronische wie auch gedruckte Zeitungen, Zeitschriften und Bücher gelten der reduzierte Steuersatz 2,5 Prozent statt 8 Prozent.
• Die Preise für Heizöl und Strom steigen. Heizöl wird 3 Rappen mehr kosten. Beim Strom ist der Aufschlag für eine vierköpfige Familie pro Jahr etwa 40 Franken.
• Familien mit einem schwerkranken oder schwerbehindertem Kind erhalten mehr finanzielle Unterstützung. Der sogenannte Intensivpflegezuschlag beträgt heute zwischen 470 und 1410 Franken. Ab dem nächsten Jahr wird sich der Betrag verdoppeln.
• In der Gesundheit trifft es Spezialärzte. Diese werden weniger Lohn bekommen. Trotzdem steigen Krankenkassenprämien um durchschnittlich 4 Prozent.
• Die Post verspricht ab 2018, die Zollrevisionsgebühr von 13 Franken aufzuheben. Die Gebühr wurde erhoben, wenn die Post Pakete aus dem Ausland stichprobenartig kontrollierte.







