Rolle im Waadtland ruft die Bevölkerung nach dem Cyber-Angriff auf die Gemeinde am 29. Mai zu äusserster Wachsamkeit auf. Experten haben alle bisher im Darknet entdeckten Daten gesammelt. Das gehackte Volumen entspricht etwa 1,6 Prozent der gesamten Daten der Gemeinde.
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Ein Mann benutzt die beleuchtete Tastatur eines Notebooks. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Task Force treffe sich seit dem 26.

August täglich, teilte die Gemeinde am Sonntag mit. Ihre erste Aufgabe sei es, mit Hilfe des Waadtländer Staates und von Cyber-Security-Experten die gestohlenen Daten zu analysieren, um die betroffenen Bürger persönlich zu informieren.

Das Volumen der gehackten Daten entspricht etwa 32 GB oder 1,6 Prozent des gesamten Datenbestandes der Gemeinde einschliesslich 64 E-Mail-Postfächer. Die zweite Phase der Analyse sollte es ermöglichen, die Daten nach ihrem Sensibilitätsgrad einzustufen, um angeben zu können, welche Einwohner oder Einrichtungen direkt betroffen sind, hiess es weiter.

Diese Arbeit sei komplex, schrieb die Gemeinde. Abgesehen von der Menge der betroffenen Daten sei ihr Format sehr heterogen und erfordere viel manuelle Arbeit. Es sei noch nicht bekannt, wann die Ergebnisse dieser Arbeit zur Verfügung stehen. Es sei auch unmöglich, Daten im Darknet zu löschen.

Die Stadtverwaltung appelliert an die Bevölkerung, gegenüber verdächtigen Aufforderungen wachsam zu sein, keine unüberlegten Klicks auf Links oder zweifelhafte Anhänge zu tätigen und keine Informationen wie Passwörter oder Zahlungen preiszugeben. Die meisten böswilligen Versuche erfolgen demnach per E-Mail oder Telefonanruf von unbekannten Absendern.

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