Vögel suchen nach Wintereinbruch vermehrt Gärten auf

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Bern,

Vögel haben nach dem jüngsten Wintereinbruch vermehrt Gärten aufgesucht. Arten wie Wacholderdrossel oder Buchfink, die bevorzugt im Agrarland oder im Wald leben, sind am Wochenende bei der nationalen Zählaktion häufiger gesichtet worden als in den letzten Jahren.

Arten wie die Wacholderdrossel, die bevorzugt im Agrarland und im Wald leben, sind nach dem Wintereinbruch vom Wochenende vermehrt auch in Gärten zu sehen. (Archivbild)
Arten wie die Wacholderdrossel, die bevorzugt im Agrarland und im Wald leben, sind nach dem Wintereinbruch vom Wochenende vermehrt auch in Gärten zu sehen. (Archivbild) - KEYSTONE/EPA PAP/DAREK DELMANOWICZ

Trotz wechselhaftem Wetter halfen am Wochenende rund 5000 Personen in der ganzen Schweiz mit, Vögel im Siedlungsraums zu zählen. Dabei haben sie insgesamt rund 136'000 Vögel entdeckt, wie Birdlife Schweiz am Dienstag mitteilte.

Neben der Wacholderdrossel oder dem Buchfink wurden im Vergleich zum letzten Jahr auch Dohlen und Bergfinken in grösseren Mengen gesichtet. Der Buntspecht, der im letzten Jahr in rund 20 Prozent der Gärten gesehen worden war, kam laut Medienmitteilung in diesem Jahr in fast jedem dritten Garten vor.

Gerade wenn Schnee und Eis die Nahrungssuche erschwerten, sei der Siedlungsraum mit seinen kleinräumigen Strukturen für die Vögel attraktiv, um an Fressbares zu gelangen. Voraussetzung dafür sind laut Birdlife Gärten und Parks mit einheimischer Vegetation und vielen naturnahen Strukturen, die für die Tiere als Überwinterungsplätze und Futterstellen dienen.

Der am häufigsten gezählte Vogel am letzten Wochenende war der als Spatz bekannte Haussperling, gefolgt von der Kohlmeise und der Rabenkrähe. Dies entspricht den Erwartungen der Vogelexpertinnen und -experten. Seit Jahren gebe es nämlich eine Konzentration auf wenige anspruchslose Arten und «Lebensraum-Spezialisten» würden immer seltener.

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Kommentare

User #5256 (nicht angemeldet)

Bei mir kommen die Wachholder Drosseln immer Ende Herbst für 2-3 Tage, weil die genau wissen, dass da bei der Nachbarin noch ein Baum voller Beeren steht. Ist sehr interessant, denn ausserhalb dieses Zeitraums, sind sie nie zu sehen. Aktuell lege ich Äpfel aus für die Amseln und andere, die gerne diese Früchte haben. Körnerfutter gibt's genug bei uns, im Hühnergehege steht immer ein grosser Topf Futter.

User #2468 (nicht angemeldet)

Ist nicht nur das Futter auch Wasser finden sie kaum, wenn alles gefroren ist.

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