Vier illegale Verkäufer angezeigt – auch ein Schweizer
Der Konsumentenschutz hat vier illegale Dropshipping-Verkäufer angezeigt. Die Akteure stammen unter anderem auch aus der Schweiz.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Konsumentenschutz hat vier Online-Verkäufer angezeigt.
- Die Akteure betreiben sogenannte Dropshipping-Shops.
- Dort verkaufen sie Ware illegal weit über ihren Wert.
Eine Recherche des Konsumentenschutzes bringt ans Licht, dass zahlreiche illegale Dropshipping-Shops von wenigen Unternehmen betrieben werden, die international agieren.
Der Konsumentenschutz hat vier Akteure aus der Schweiz, den Niederlanden, Polen und den Vereinigten Arabischen Emiraten abgemahnt und angezeigt.
Diese sind für mindestens 61 Dropshipping-Shops mit Domains aus zahlreichen Ländern verantwortlich. Auf Social Media haben sie über 8'000 Werbeanzeigen geschaltet.
Derweil zeigen letztjährige Strafanzeigen bereits Wirkung: Drei Strafbefehle wurden erlassen, fünf weitere Verfahren sind noch hängig.
Viele Dropshipping-Shops sind illegal
Illegale Dropshipping-Shops verstossen gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Sie verkaufen Ware weit über deren Wert und werben mit irreführenden Rabattpreisen, die keine sind.
Oft präsentieren sie sich als vermeintlich lokales Traditionsunternehmen und locken mit gefälschten Bewertungen, welche Kund:innen zum Kauf verleiten sollen. Tatsächlich liefern sie aber minderwertige Billigware direkt aus China – oder gar nichts.








