Menschliche Überreste in Engwang TG stammen von vermisster Frau
Die St. Galler Rechtsmedizin hat die vergangene Woche auf einem Grundstück in Engwang TG gefundenen menschlichen Überreste einer seit Januar vermissten Frau zugeordnet. Die Thurgauer Staatsanwaltschaft verdächtigt einen 50-jährigen Schweizer, die Frau getötet zu haben.

Die Frau war im Januar von Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Am Dienstagmorgen vor einer Woche startete die Polizei einen Grosseinsatz bei einem Haus in Engwang in der Gemeinde Wigoltingen, wo die Frau wohnte. Im Verlaufe des Tages fanden die Ermittler menschliche Überreste.
Abklärungen des Instituts für Rechtsmedizin St. Gallen ergaben, dass es sich bei der verstorbenen Person um die vermisste Frau handelt. Die Thurgauer Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht der Online-Ausgabe der «Thurgauer Zeitung».
Die Staatsanwaltschaft geht von einem Tötungsdelikt aus. Ein 50-Jähriger sei «dringend» tatverdächtig, hiess es in einem früheren Communiqué der Staatsanwaltschaft. Dieser wohnte zwischenzeitlich mit der Verstorbenen in Engwang, hatte seinen Wohnsitz dann aber nach Spanien verlegt, wo er festgenommen wurde.
«Er befindet sich nach wie vor in Auslieferungshaft in Spanien», schrieb der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. Über die Zulässigkeit und den Zeitpunkt der Auslieferung entscheiden die spanischen Behörden.






