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    Verbände von Berner Kantonspersonal sehen Luft nach oben bei Löhnen

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Die Verbände des Berner Kantonspersonals kritisieren die Löhne der Kantonsangestellten und sehen Aufholbedarf.

    büro 1. mai
    Der BSPV verweist in Hinblick auf Lohnmassnahmen auf vergleichsweise tiefe Einstiegslöhne beim Kanton Bern. (Symbolbild) - dpa

    Der Bernische Staatspersonalverband und der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) sehen bei den Löhnen der Kantonsangestellten Aufholbedarf. Das haben sie am Freitag in Bezug auf die kantonalen Lohnmassnahmen für das kommende Jahr deutlich gemacht.

    Der Spielraum für individuelle Lohnerhöhungen sei insbesondere in subventionierten Betrieben ungenügend, schrieb die Gewerkschaft VPOD Kanton Bern in einem Communiqué. Sie kritisierte ausserdem die Absicht des Kantons, die vorgesehenen Lohnprozente in diesem Bereich ab 2027 um 0,2 Prozentpunkte zu reduzieren.

    VPOD: Ausgleich von mindestens 2,5 Prozent nötig

    Der vorgesehene Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent sei zudem nur isoliert betrachtet ein Anlass zur Freude, hiess es weiter. In den letzten Jahren sei eine nicht ausgeglichene Teuerung von 2,4 Prozent aufgelaufen. Somit wäre gemäss VPOD – inklusive der momentanen Teuerung – ein Ausgleich von mindestens 2,5 Prozent nötig.

    Den anhaltenden Kaufkraftverlust kritisierte auch der Bernische Staatspersonalverband (BSPV). «Dadurch wird der Kanton als Arbeitgeber nicht attraktiver», teilte er mit.

    Der BSPV bezeichnete die Lohnmassnahmen grundsätzlich als «solide», verwies aber auf vergleichsweise tiefe Einstiegslöhne beim Kanton Bern. Deshalb sei eine rasche Anhebung in sämtlichen Berufssparten notwendig.

    Kommentare

    User #3177 (nicht angemeldet)

    Wieso soll der Kanton ein attraktiver Arbeitgeber sein? Was sind die Produkte? Das Ziel der Kantonsangestellten darf nicht die attraktivsten Anstellungsbedingungen sein, sondern die effizientesten Arbeitsabläufe und eine stetige Kostenreduktion, denn schliesslich werden auf der IT-Seite Milliarden investiert, um eben diese Arbeitsabläufe zu verbessern.

    User #1392 (nicht angemeldet)

    Und was ist mit den Fabrikarbeiter kriegen die auch einen Ausgleich von 2,5 ? Immer schön selber nehmen, der kleine soll zahlen .Jetzt wo so schwierige Zeiten kommen, genehmigen die sich jetzt noch einen vollen Ausgleich .Schämt ihr Euch eigentlich nicht! Der Kleine soll alles bezahlen, aber soll nichts kriegen. Auch dass wird einmal vorbei sein ,spätestens wenn wir dann jene Arbeit mehr haben. Hauptsache due Reichen haben!

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