Über die Ostschweiz zog am vergangenen Donnerstagabend ein kräftiges Gewitter. Rund 540 Blitze wurden gezählt und fast 60 Millimeter Regen gemessen.
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Gewitterwolken und Blitze. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Über den Kantonen Zürich, Thurgau und dem Appenzellerland haben sich Gewitter entladen.
  • In Tänikon TG wurden innert 24 Stunden fast 60 Millimeter Regen gemessen.
  • Ein kleiner Erdrutsch hat den Verkehr auf der A1 eingeschränkt.

Am Donnerstagabend zogen über die Ostschweiz ein heftiges Gewitter. MeteoNews Schweiz teilte auf Twitter mit, dass die Unwetter in kurzer Zeit viel Regen und kleinkörnigen Hagel brachten.

Betroffen vom Gewitter waren vor allem die Kantone Zürich, Thurgau und das Appenzellerland. So fielen in den letzten 24 Stunden in Tänikon TG 59,3 Millimeter Regen. In Wiesendangen ZH waren es 55,2 Millimeter, in Urnäsch AR 37,2 Millimeter und in Winterthur 34,5 Millimeter.

Bei der Bushaltestelle Birchdörfli in Zürich waren die Folgen des Unwetters gut zu sehen. - Nau.ch

In Attikon ZH kam es zu einem kleinen Erdrutsch. Eine Fahrspur der Autobahn A1 von Zürich nach St. Gallen war zwischenzeitlich gesperrt, die Feuerwehr räumte das Geröll und die Wassermassen weg.

In Attikon ZH kam es zu einem kleinen Erdrutsch. - nau.ch

Gleichzeitig entluden sich im Kanton Thurgau über 540 Blitze. Nach Abzug der Gewitterwolken stellt sich vor allem im Westen eine kräftige Bisenströmung ein. Am Nachmittag gibt es Aufhellungen. Im Laufe des Wochenendes wird das Wetter etwas freundlicher.

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