Die Bieler Fototage haben während drei Wochen mehr als 11'000 Besucherinnen und Besucher angezogen. Unter dem Titel «Recover» befasste sich die 25. Ausgabe, die am Sonntag zu Ende gegangen ist, mit dem Prozess der Heilung und Wiedergutmachung durch Bilder.
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Ein Fotoapparat. (Symbolbild) - Pixabay

Dank zahlreicher Partnerschaften wurde mit 20 Ausstellungen und Performances an elf Orten in Biel «die Vielfalt der zeitgenössischen schweizerischen und internationalen Fotografie» präsentiert, wie die Organisatoren mitteilten.

Gezeigt wurden Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus elf Ländern, aus der Schweiz, aus Frankreich, Belgien, Rumänien, Liberia oder den USA. Die meisten Arbeiten beschäftigten sich mit Verletzungen.

Die Ausstellungen befassten sich mit Familiengeschichten, den Auswirkungen von Covid in Moskau, dem Krieg in Liberia von 1989 bis 2003, aber auch mit den Spannungen zwischen der Natur und dem Individuum, der Konfrontation mit Tod und Krankheit oder multiplen Identitäten aufgrund von Erfahrungen mit dem Exil.

Zwei Projekte laufen über das Festivalende hinaus. «Racines du ciel?» des Waadtländers Cedric Bregnar bringt verschiedene Zielgruppen an verschiedenen Orten zusammen und ermöglicht es dem Publikum an der Entstehung eines kollektiven Werks mitzuwirken.

Und noch bis zum 15. Juli wird in Monthey im Wallis die Arbeit des chinesischen Künstlerduos Wu Yumo und Zhang Zeyangping gezeigt, die im Herbst 2021 während eines Aufenthalts am Théâtre du Crochetan im Chablais entstanden ist.

Die 26. Ausgabe der Bieler Fototage ist für die Zeit vom 5. bis 28. Mai 2023 geplant.

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