Wasser

    Trockenheit: Schweizer Stauseen haben weniger Wasser als üblich

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Schweizer Stauseen sind gemäss neuesten Zahlen des Bundesamts für Energie derzeit zu 71,8 Prozent und damit weniger stark als üblich gefüllt.

    Stausee
    Die Füllstände der Schweizer Stauseen sind tief. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Pegelstände der Schweizer Stauseen sind aktuell tief.
    • Sie liegen 12 Prozent unter dem Durchschnitt zu diesem Zeitpunkt im Jahr.
    • Stauseen im Wallis machen 45 Prozent der gesamten Speicherkapazität der Schweiz aus.

    Die Pegel der Schweizer Stauseen liegen um 12,0 Prozentpunkte tiefer als durchschnittlich zum selben Zeitpunkt in den letzten 20 Jahren.

    Dies geht aus den neuesten Zahlen des Bundesamts für Energie (BFE) vom Donnerstag hervor. Je mehr Wasser in den Schweizer Stauseen gespeichert ist, desto mehr Strom kann produziert werden. Der Füllungsgrad ist entsprechend ein wichtiger Indikator für die Wasserkraftreserven.

    In der Schweiz gibt es über 50 Stauwerke. Die Seen im Kanton Wallis tragen 45 Prozent zur gesamten Speicherkapazität bei. Der Anteil der Stauseen in Graubünden beträgt 22 Prozent, jener des Tessins 14 Prozent.

    Sind alle Speicherseen in der Schweiz restlos gefüllt, können damit insgesamt rund 8900 Gigawattstunden Strom produziert werden.

    Die für die Schweizer Energieversorgung ebenfalls wichtigen Gasspeicher in Deutschland sind momentan zu 53,3 Prozent gefüllt.

    Dies geht aus den täglich aktualisierten Daten des Branchenverbands Gas Infrastructure Europe hervor. Der Füllstand bewegt sich damit unter dem langjährigen Durchschnitt.

    Braucht es mehr Massnahmen gegen den Klimawandel?

    Die letzten zehn Jahre betrug dieser zum selben Zeitpunkt 84,0 Prozent. Die Schweiz hat keine kommerziell betriebenen Gasspeicher. Sie ist daher von den Reserven anderer Länder abhängig.

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    Kommentare

    User #2835 (nicht angemeldet)

    Gab es nicht mehr Schmelzwasser dank dem Klimawandel und Glutsommer?

    User #2835 (nicht angemeldet)

    Vielleicht gibt es ja diesen Winter längere Tage und kürzere Nächte für die Solaranlagen dank dem Klimawandel.

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