Wasser

    Gemeinden im Luzerner Seetal müssen weiter Wasser sparen

    Keystone-SDA Regional
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    Hochdorf,

    Die Gemeinden Hochdorf, Hohenrain, Rain und Römerswil im Luzerner Seetal müssen weiter Wasser sparen. Sie stellen die Bewässerung von Grünflächen ein und rufen die Bevölkerung dazu auf, den Wasserverbrauch auf das notwendige Minimum zu reduzieren.

    Die Wasserversorgung im Luzerner Seetal ist derzeit aufgrund tiefer Grundwasserstände in einer prekären Lage. (Symbolbild)
    Die Wasserversorgung im Luzerner Seetal ist derzeit aufgrund tiefer Grundwasserstände in einer prekären Lage. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/LINO MIRGELER

    Zudem bleibt das Schwimmbad Hohenrain nach der Sommerpause zunächst geschlossen, während das Seebad Baldegg den Betrieb der Schwimmbecken vorzeitig einstellt. Das teilte der Wasserversorger WWZ am Dienstag mit.

    Ändern sich Wasserverbrauch und Grundwasserstände in den kommenden Wochen nicht, müssten weitere Massnahmen ergriffen werden, hiess es. WWZ stellt «einschneidende Einschränkungen und Verbote» in Aussicht.

    Bereits im Juli rief die WWZ die Bevölkerung im Luzerner Seetal auf, Wasser zu sparen. Damals schlug sie etwa vor, weniger lang zu duschen, Gartenpools nicht zu füllen und Rasenflächen nicht zu giessen.

    Tiefe Wasserstände und anhaltender Verbrauch

    Grundwasserstände und Quellwasserzuflüsse liegen nahe am Rekordtief, hielt WWZ fest. Der Grundwasserspiegel lag Ende August mehr als zwei Meter unter dem Durchschnittswert der Jahre 2020 bis 2025 für diese Jahreszeit.

    Zugleich sei der Wasserverbrauch anhaltend hoch, was die Wasserstände weiter senke. So könne weniger Grundwasser gefördert werden. «Einzelne Grundwasserpumpwerke» seien bereits ausser Betrieb, hiess es weiter.

    Die Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen sorgten nicht für rasche Entspannung. «Die Böden sind derzeit so trocken, dass Regenwasser zunächst die oberen Bodenschichten befeuchten muss», so WWZ. Später sickert es in tiefere Schichte und kann so das Grundwasser anreichern. Bis das Regenwasser nutzbar wird, dauere es zwei bis drei Monate.

    Die Wasserversorgungen der betroffenen Gemeinden bilden einen Netzverbund. Sie überwachen die Entwicklung der Fördermengen sowie Reservoir- und Grundwasserstände und stehen mit dem kantonalen Führungsstab im Austausch, hiess es. Sie prüften überdies, ob zusätzliche Wasserbezüge aus benachbarten Versorgungen möglich sind.

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    Kommentare

    User #1887 (nicht angemeldet)

    Bravo kein velowaschen mehr.

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    dfg
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    Auch SVP-Gallati
    Twint
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    Cyberangriff!

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