Tödlicher Postauto-Brand wurde durch Schweizer mutwillig verursacht
Beim Postautobrand am Dienstagabend in Kerzers FR handelt es sich gemäss ersten Erkenntnissen der Polizei um eine «vorsätzliche Tat ohne ideologisches Motiv». Der verstorbene Täter war demnach ein «psychisch instabiler» Schweizer und im Kanton Bern wohnhaft.

Das gab die Freiburger Kantonspolizei am Mittwoch in Granges-Paccot FR vor den Medien bekannt. Die These einer vorsätzlichen Brandstiftung stehe im Vordergrund. Es deute nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin.
Bei der Tat kamen mindestens sechs Personen ums Leben. Der mutmassliche Täter – ein Mann in den Sechzigern – ist laut der Polizei vermutlich unter den Toten. Die Identität der weiteren Opfer ist ausstehend. Es befänden sich sich junge Leute unter 18 Jahren und ältere Menschen über 64 Jahren darunter.
Von den fünf verletzten Personen befinden sich noch zwei Personen im Spital. Alle Verletzten seien in der Region wohnhaft, hiess es.
Gemäss bisherigem Erkenntnisstand ist der mutmassliche Täter am Dienstagabend in Düdingen in den Bus eingestiegen und hat sich vierzig Minuten später selbst in Brand gesetzt. Für die weiteren Ermittlungen setzt die Polizei auch auf Augenzeugen sowie auf die Auswertung der Videoüberwachung im Bus.










