Swiss muss im Sommer über 300 Flüge streichen

Redaktion
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Zürich,

Bei der Fluggesellschaft Swiss hält der Piloten-Mangel weiter an. Dieses Mal muss Swiss 326 Flüge streichen.

Swiss
Ein Flugzeug der Swiss. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen Pilotenmangel muss die Swiss im Sommer über 300 Flüge streichen.
  • Vor allem Langstreckenverbindungen sind von den Anpassungen betroffen.

Erneut muss Swiss-Manager Oliver Buchhofer ankündigen, dass die Fluggesellschaft Swiss im Sommer bereits geplante Flüge streichen muss.Der Grund: Es fehlt weiterhin an Pilotinnen und Piloten. 326 Flüge der Fluggesellschaft Swiss sind betroffen, wie «Aerotelegraph» berichtet.

«Die Streichungen sind das letzte Mittel», sagt Buchhofer gegenüber «Aerotelegraph». Denn ohne Flüge entgehen Swiss Einnahmen. Gleichzeitig seien Annullierungen für die betroffenen Passagierinnen und Passagiere unangenehm, erklärt Buchhofer.

Diese Flugverbindungen sind besonders betroffen

Vor allem Langstreckenverbindungen sind von den Anpassungen betroffen. So reduziert Swiss etwa die Flüge nach Chicago von 14 auf neu zwölf pro Woche.

Auch die Verbindung nach Shanghai wird deutlich ausgedünnt: Im Sommer sind nur noch drei wöchentliche Flüge geplant, nachdem es zuvor sieben waren.

«Wir setzen bei personalintensiven Strecken an», erklärt Buchhofer dem Luftfahrtportal. Hintergrund ist ein anhaltender Pilotenmangel bei Swiss. Es fehlt an Kapitänen und Copiloten auf verschiedenen Flugzeugtypen – vom A320 bis zum A340.

Triebwerksprobleme verschärfen Situation

Zusätzliche Faktoren verschärfen die Situation: Elf Flugzeuge können wegen Triebwerksproblemen derzeit nicht eingesetzt werden, wie das Luftfahrtportal weiter schreibt.

Gleichzeitig binden aufwendige Umschulungen Kapazitäten: etwa für den neuen Airbus A350, der im Sommer erstmals im regulären Betrieb eingesetzt werden soll.

Wie zufrieden bist du mit Swiss?

Eine rasche Entspannung ist nicht absehbar. Denn gemäss Gesamtarbeitsvertrag erfolgt der Aufstieg neuer Crewmitglieder nur schrittweise: Vom Copiloten auf der Kurzstrecke bis zum Kapitän auf der Langstrecke vergehen mehrere Jahre.

Kommentare

User #2345 (nicht angemeldet)

Es liegt am Geld, ganz sicher die CEO‘S verdienen viel zu wenig!!!

User #3044 (nicht angemeldet)

Wie wäre es damit, nur noch Flüge anzubieten für die man auch sicher Personal hat? Oder passiert das erst, wenn der Gesetzgeber das stornieren von bereits gebuchten Flügen sanktioniert? Da es auch für die Passagiere (Kunden!) lästig ist, schlage ich vor der Kunde bekommt eine Entschädigung die den Aufwand für eine neue Buchung sowie alllfällige Mehrkosten mit einer Pauschale berücksichtigt. Am besten einfach die gebuchten Flugkosten zurückerstattet mit pauschal 50% extra. Das Mehrgeld kann die Swiss ja dann ihren unfähigen Managern vom Lohn abziehen. Wer viel Lohn bekommt begründet das ja immer mit der grossen Verantwortung. So können sie diese auch mal selber tragen.

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