Sunrise will bis zu 450 Vollzeitstellen abbauen
Beim Telekomkonzern Sunrise droht ein massiver Stellenabbau. Das Unternehmen prüft im Rahmen einer Neuausrichtung den Abbau von bis zu 450 Vollzeitstellen.

Das Wichtigste in Kürze
- Sunrise prüft den Abbau von bis zu 450 Vollzeitstellen.
- Das Unternehmen beschäftigt derzeit 2850 Mitarbeitende.
- Shops, Verkauf, Kundendienst und Lehrlinge sollen möglichst verschont bleiben.
Sunrise steht vor einem möglichen grossen Stellenabbau.
Bis zu 450 Arbeitsplätze sollen wegfallen, wie der zweitgrösste Telekomkonzern der Schweiz am Montag mitteilte.
Auf Nachfrage von Nau.ch bestätigte Sunrise: «Die Evaluation des möglichen Stellenabbaus fokussiert sich auf Arbeitsstellen in der Schweiz.» Gemessen am aktuellen Personalbestand entspricht dies knapp 16 Prozent der Stellen.
Hintergrund sei, dass eine umfassende Neuausrichtung des Betriebsmodells geprüft werde, so das Communiqué. Es gehe darum, «sich abzeichnende Markt- und Technologieentwicklungen zu antizipieren».
Sunrise strebt «erhebliche Kosteneinsparungen» an
Mitarbeitende in Shops, Verkauf und Kundendienst sollen laut den Angaben vom Jobabbau weitgehend ausgenommen werden, Lernende vollständig.
Das Telekomunternehmen wolle den gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsprozess mit den Arbeitnehmervertretungen und der Gewerkschaft Syndicom im vierten Quartal 2026 durchführen.
Zweiter grosser Abbau
Der Konzern hatte bereits Anfang Jahr den Abbau von 147 Stellen angekündigt. Dieser war im Sommer abgeschlossen worden.
Mit dem nun geplanten Schritt summiert sich der Stellenabbau damit auf bis zu 600 Arbeitsplätze. Allein der bereits vollzogene Abbau von 147 Stellen dürfte die Personalkosten um rund 5 Prozent senken.












